Montag, 6. März 2017

[Lesefuchs Rezension] "Stirb, du Bastard! Stirb" Jan Kozlowski

"Nichts für schwache Nerven,"


Die Zeit ist gekommen, mit Daddy abzurechnen!

Die Krankenschwester Claire kümmert sich liebevoll um Menschen, die Hilfe benötigen. Vielleicht hat Claire diesen Beruf gewählt, weil sie die Kindheit in der Hölle verbrachte – ihr Vater hat sie viele Jahre lang sexuell brutal missbraucht.
Claire hat die Geschehnisse verdrängt. Doch plötzlich ruft ihre Schwester Olivia an. Sie berichtet, dass ihr Vater im Sterben liegt. Jetzt hätten sie die Chance für ihre späte Rache.
Aber das Miststück Olivia hat gelogen ...
Jan Kozlowskis Liebe für das Horrorgenre erwachte 1975, mit einem rubinroten Tropfen Blut, der auf das schwarze Cover einer Ausgabe von Stephen Kings Salem's Lot geprägt war und der dazu führte, dass sie das Buch wie hypnotisiert kaufte. 
1997 wurde Jans erste Story veröffentlicht. Es folgten zahlreiche weitere in Magazinen und Anthologien. 2012 erschien ihr sadistischer Thriller Die, You Bastard! Die!
Die Story ist interessant, aber natürlich auch schockierend, wenn man bedenkt, dass es solche Fälle auch in echt gibt. Die Autorin baut Spannung auf und man leidet bei einigen Stellen mit. Es ist kein langes Buch, dennoch war es gut.
Die Autorin hält sich kurz und schreibt dennoch spannend. Es geht ziemlich schnell los. Das Buch hat keine 200 Seiten, weswegen man es sehr schnell durch hat. Es ist einfach zu verstehen. Dabei wird das Buch aus der Sicht von Claire geschildert.
Claire macht Anfangs einen sehr starken und normalen Eindruck. Sympathieträger gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich, aber dennoch ist es interessant zu lesen.
Das Buch hat mich zwar nicht umgehauen, dennoch fand ich es ganz gut. Die Story ist interessant und spannend und die Autorin schafft es, dass man mit leidet. Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Lesefüchsen und einer Leseempfehlung für Fans dieses Genres.



Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Festa Verlag

© Lena Donatz März 2017

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    nun der Festa-Verlag ist ja bekannt für die etwas härte Gangart bei Romanen...

    LG..Karin...

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