Mittwoch, 8. Februar 2017

[Lesefuchs Rezension] "Under Ground " S.L. Grey

"Konnte mich absolut nicht begeistern,"


Wie tief sitzt deine Angst?

Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.
Hinter S. L. Grey verbergen sich die Bestsellerautoren Sarah Lotz und Louis Greenberg. Beide Autoren leben in Südafrika, Sarah in Capetown, Louis in Johannesburg. Als S. L. Grey beschäftigen sie sich mit der Frage, was passiert, wenn der Mensch in Extremsituationen geworfen wird.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weswegen ich das Buch auch sofort angefangen habe. Ich habe mir sehr viel von dem Buch versprochen, allerdings war es eher enttäuschend. Die Story zieht sich ätzend in die Länge und es dauert, bis endlich mal etwas passiert. Aber selbst nach dem ersten Ereignis, zieht sich das Buch weiterhin in die Länge. Hätte mir nicht noch etwas von dem Buch erhofft, hätte ich es wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen.
S.L. Greys Schreibstil kann in diesem Buch sehr verwirrend sein. Mal schreibt er in der Ich-Perspektive, dann mal wieder als Personaler Erzähler aus der Sicht eines anderen Charakters. Dies ändert sich von Kapitel zu Kapitel.
Die Charaktere sind wie aus einem typischen amerikanischen Horrorfilms entsprungen. Allerdings in Familienformat. Es gibt wie üblich die Reichen, die „harten“ Militär-Typen, die normalen etc. Alles Charaktere, die einem aus solchen Filmen ziemlich bekannt vorkommen. Wirklich sympathisch war niemand.
Da das Buch doch ziemlich langatmig war und kein Buch war, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, gebe ich diesem Buch einen Lesefuchs.

Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Heyne Verlag

© Lena Donatz Februar 2017

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