Donnerstag, 23. Februar 2017

[Lesefuchs Rezension] "Im dunklen, dunklen Wald" Ruth Ware

"Leider ein Buch, welches mir absolut nicht gefallen hat.(©Lesefuchs) "

Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief.
Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in Nordlondon.
Die Story klang ziemlich interessant, doch konnte das Buch bei weitem nicht halten, was es versprochen hat. Die Autorin schreibt 200 Seiten die ersten eineinhalb Tage des Junggesellinnenabschied und es passiert gar nichts, außer, dass die Charaktere sich wie Kleinkinder aufführen. Dadurch war das Buch einfach nur langatmig und bis zu der besagten Leiche passiert wie gesagt nicht wirklich etwas. Und um ehrlich zu sein ist das Buch wirklich sehr durchschaubar. Mit meinem Vermutungen, die sich schon am Anfang entwickelt haben, lag ich am Ende richtig.


Ruth Ware schreibt in der Ich-Perspektive des Charakteres Lenora Shaw. Der Schreibstil ist einfach zu verstehen, allerdings nicht wirklich spannend. Das Buch wechselt in den Kapiteln immer wieder zwischen Leonora und Co im Wald und im Krankenhaus.
Leonora muss man als Leser wirklich nicht verstehen. Sie ist ziemlich durchschaubar und trauert einer Jungendliebe nach, die mehr als zehn Jahre her ist. Ihre Entscheidungsfähigkeit lässt zu wünschen übrig. Ihre Entscheidungen widersprechen sich den Entscheidungen, die sie zuvor gefällt hat. Sie kommt mir vor, wie ein Teenager. Und bis auf Nina ist mir dort niemand sympathisch gewesen.
Das Buch hat mir überhaupt nicht gefallen. Deswegen gebe ich auch hier nur einen Lesefuchs.Aber macht euch am besten selber ein Bild, denn Geschmäcker sind ja verschieden.


1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    schade, denn den Roman würde ich gerne meiner Schwiemu schenken...denn die mag es gruselig...mir gefällt der Titel und das Cover..auch wenn ich sowas nicht unbedingt lesen mag/muss....

    Mal schauen was andere Blogger dazu schreiben....trotzdem Danke.

    LG..Karin...

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