Dienstag, 7. Februar 2017

[ Lesefuchs Rezension] "Die Blackstone Chroniken" John Saul

"Ein sehr gutes Buch aus dem Horror Genre."

Bedrohlich ragt die Silhouette des alten, seit Jahrzehnten leerstehenden Irrenhauses über Blackstone auf. An seiner Stelle soll ein moderndes Einkaufszentrum entstehen und der Kleinstadt neuen Wohlstand bringen. Doch als die erste Mauer fällt, erwacht das Böse in dem alten Gemäuer wieder zum Leben. Eine dunkle Gestalt schleicht durch die Straßen Blackstones und verteilt geheimnisvolle Geschenkte mit einer grauenvollen Vergangenheit, die scheinbar unbescholtene Bürger ins Verderben stürzen werden …


John Saul, weltweit erfolgreicher Autor mit einer Gesamtauflage von über 60 Millionen Exemplaren, hat sich von Stephen Kings Fortsetzungsroman The Green Mile zu seinen sechsbändigen Blackstone Chroniken inspirieren lassen, die in den USA die Bestsellerlisten stürmten, ein Computerspiel und eine Mini-Fersehserie nach sich zogen. Nachdem die sechsbändige Ausgabe auch in Deutschland ein großer Erfolg war, liegen die Blackstone Chroniken nun erstmals in einem Band vor.
Die Bewohner von Blackstone in den sechsteiligen Büchern zu verfolgen, ist sehr spannend. Die sechs Teile haben mich so gefesselt, dass ich innerhalb von zwei Tagen alle Teile verschlungen habe. Die Story ist sehr gut aufgebaut und John Saul hat erstaunliche und unvorhersehbare Wendungen eingebaut, von denen ich sehr beeindruckt war.
Der Schreibstil ist sehr einfach und nicht zu ausführlich. Man hat selber noch die Möglichkeit, sich die Charaktere so vorzustellen, wie sie einem beim Lesen im Kopf entstehen, da Saul keine ausführlichen Charakterbeschreibungen eingebaut hat. Dies hat mir persönlich sehr gut gefallen, da der Autor dem Leser somit noch die eigene Möglichkeit gegeben hat, der Fantasy freien Lauf zu lassen. John Saul hat keinen komplizierten Schreibstil, er schreibt sehr spannend und hat mich persönlich sehr damit unterhalten. Die Erzählperspektive ist im auktorialem Stil gehalten.
Die Charaktere haben alle ihre eigene Persönlichkeit, die sehr gut zur Geltung kommt. Da der Leser sich immer bei unterschiedlichen Charakteren befindet, was allerdings nicht verwirrend ist, kann man ziemlich schnell festlegen, für wen man Sympathie- und für wen man keine Sympathie empfindet.
Die Blackstone Chroniken waren meine ersten Bücher von John Saul. Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich fünf von fünf Lesefüchsen vergebe.



Bild und Textmaterial Quelle Amazon und  Phantastik Couch. de.

© Lena Donatz Februar 2017

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    früher war dieser Autor mal richtig bekannt und beliebt und hat Stefan King da gute Konkurrenz auf dem Gruselmarkt geboten....

    LG..Karin..

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  2. Hallo,
    ich hab die Chroniken mal vor einigen Jahren gelesen und war auch sehr begeistert!
    Toll, dass Du sie hier vorstellst :)
    Liebe Grüße
    Ela

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