Dienstag, 15. November 2016

[Karls Rezension] "Kontrolle. Macht. Tod." Klaus Schuker

"Solider Psychothriller"
Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.

Jahrgang 1959, arbeitete zunächst als Polizeibeamter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Krimis veröffentlichte er Kurzgeschichten, Erzählungen und Filmbesprechungen. 2003 rief er die »Schulpatenschaften mit Autoren« ins Leben, die u. a. von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden. 2009 brachte er eine Schreibwerkstatt zum Thema »Berufsfindung und Identität« mit EU-Fördergeldern auf den Weg. Klaus Schuker hat bis heute über 2000 Lesungen und Schreibwerkstätten absolviert.

Ein Serienmörder tötet junge Frauen, zuvor weidet er sich an ihrer Angst. Als der Privatdetektiv Molden von der Mutter eines Tatverdächtigen beauftragt wird herauszufinden, wer ihren Sohn beschuldigt hat, gerät Molden in ein Netz aus Lügen, falschen Verdächtigungen. Schließlich wird er selbst Opfer eines Anschlags. Ist er auf etwas gestoßen das er nicht wissen, soll.
Das Buch ist einfach zu lesen und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Die Handlung ist nachvollziehbar, die Beschreibung der Protagonisten einfach und sachlich.
Außer mit Detektiv Molden kann man kaum eine Beziehung aufbauen. Dennoch sind die Charaktere gelungen beschrieben, es bleibt Platz für eigene Vorstellungen.
Die Geschichte ist ein solider Psychotriller, spannend für eine kurzweilige Lese Unterhaltung. Positiv fiel mir auf, dass auf die typischen Diskrepanzen zwischen Privatdetektiven und der Polizei verzichtet wurde. Molden ist auch nicht der Typische gut aussehende Detektiv mit Geldproblemen. Alles in allem eine solide Geschichte für Leser ohne Literarischen Ansprüchen und Lust auf kurzweilige Unterhaltung. Mir persönlich hat Schurkers Roman "Engelsspiel" besser gefallen.
Ich vergebe gute drei von Fünf Leseratten.




Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Fabulus Verlag

©Karl Donatz November 2016


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