Montag, 19. September 2016

[Rezension,] "Die Erben von Snowshill Manor" Ingrid Kretz

"Schöne Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat."


England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Catherine wird für einige Monate nach Snowshill Manor geschickt. Das feudale Landgut gehört der Familie von Lord Darabont. Als Gesellschafterin der Lady nimmt Catherine am bunten Leben der High Society teil. Sie wird zu Bällen und Teegesellschaften eingeladen und gleich von mehreren Verehrern hofiert. Aber bald merkt sie: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. 
Insbesondere das Haus der Darabonts scheint voller Geheimnisse zu stecken. Wie kommt es, dass der älteste Sohn des Lords spurlos verschwunden ist? Warum will sich keiner an ihn erinnern? Und wer ist die junge Frau auf dem Gemälde, das Catherine auf dem Dachboden entdeckt? 
Der spannende Roman enthält eine romantische Liebesgeschichte und einige überraschende Wendungen - ein idealer Urlaubsschmöker!

Ingrid Kretz, Jahrgang 1959, lebt mit ihrem Mann in Dillenburg und hat vier erwachsene Kinder. Heute ist sie als Familienfrau, selbständige Autorin und Arztsekretärin tätig. Sie schreibt Historische Romane, Kinder- und Sachbücher. Die Erben von Snowshill Manor ist ihr dritter Roman. Mehr unter www.ingrid-kretz.de
Die Autorin entführt den Leser nach England im Jahre 1805. Dort lernen wir die Protagonistin  Catherine kennen, die sehr schnell  meine Sympathie gewonnen hatte. Sie wird als Gouvernante   nach Snowshill Manor geschickt, dort darf sie an höheren Gesellschaften teilnehmen. Schnell steht für Catherine fest, das die Familie von Lord Darabont Geheimnisse vor ihr hat, was sie erst recht anspornt in deren Vergangenheit nachzuforschen.
Während dessen tritt der  gut aussehende Gabriel in ihr Leben, der  ihr Herz im Sturm  erobert. Doch kann es eine Zukunft  mit ihm geben, wo er doch nur der Verwalter des Nachbargrundstücks der Darabonts ist, oder verbirgt auch er ein Geheimnis, das letztendlich alles verändert und alles  in ein anderes Licht rückt ?

Die Liebesgeschichte zwischen Catherine und Gabriel war für mich dann nicht intensiv genug und am Ende ging alles zu reibungslos und selbstverständlich vonstatten.
Trotzdem, wer gerne historische Romane aus diese Epoche mag, die ein Geheimnis und eine Liebesgeschichte beinhaltet, ist hier genau richtig.  Die Story ist teilweise recht spannend und gleichzeitig auch sehr amüsant gestaltet.
Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt dem Leser die historische Epoche und das rege Treiben der damaligen Londoner Gesellschaften  bildhaft nahe, so dass man sich schnell in dem Buch wohl fühlt und  die Orte und Gegebenheiten förmlich vor Augen hat.
Catherine hatte schnell einen Platz in meinem Herzen erobert, sie ist eine sympathische junge Frau, die weiß was sie will, sie ist sehr authentisch dargestellt.  Auch Gabriel mochte ich sehr, auch wenn ich einige Handlungen von ihm nicht ganz nachvollziehen konnte.
Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne. Sie hatten alle perfekt zugeschnittene Rollen, die das Buch sehr unterhaltsam gestaltet haben.
Ein schöner historischer Roman, in dem es um Geheimnisse und Liebe geht. Mir persönlich kam die Liebesgeschichte etwas zu kurz und der Spannungsbogen hätte im Mittelteil auch noch etwas ausgeprägter sein können. Dennoch konnte mich der Schreibstil der Autorin fesseln und deswegen bekommt der Roman von mir vier von fünf Leseratten und eine Leseempfehlung.



Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Brunnen Verlag

©Petra Donatz September 


Kommentare:

  1. Huhu Petra,

    hm, kommt zumindest mal auf die WuLi.....es naht ja Weihnachten mit riesigen Schritten...augenzwickern....

    LG..Karin...

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    1. Oh wie schön, dass freut mich. Ja Weihnachten naht, da hast du recht. LG Petra

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