Dienstag, 6. September 2016

[Karls Rezension] "Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken" Jenny Milchman


"Thriller ohne Spannung,"
Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

Jenny Milchman lebt mit ihrer Familie im Staat New York. Wenn sie nicht selbst schreibt, vermittelt sie anderen Autoren die Kunst des Thrillers.


Zwei Männer,  die aus dem Gefängnis geflüchtet sind, dringen in das Haus von Sandra ein. Sandra, die etwas abgeschieden wohnt,  muss um ihr Leben und das ihres Mannes und der 15 jährigen Tochter fürchten. Als in der Nacht ein Schneesturm aufzieht und die beiden nicht wie geplant weiter können,  beginnt für die kleine Familie ein Alptraum. Sandras Mann und ihre Tochter wissen dabei gar nicht das Sandra einen der Einbrecher kennt.
 Das Buch ist einfach zu lesen und  wird aus unterschiedlichen Sichtweisen Erzählt. Es gibt im Wechsel Einblicke in die Vergangenheit von Sandra.
 Die Hauptfigur ist Sandra. Man kann mit ihr mitfühlen  und mit den andren Charakteren ist das schwer möglich, da die eigentliche Geschichte immer wieder von langen Beschreibung unterbrochen wird.

 Nach den ersten paar Seiten stellt sich der Leser die Frage,  ob es sich um ein Kinderbuch handelt. Mit kurzen abgehakten Sätzen und Beschreibung von Nebensächlichkeiten entsteht ein Schreibstil, der so seltsam ist, dass es gerade der ist,  der das Buch interessant macht  Auch das Vergleiche ziehen hat es in sich, da werden dann bereitgestellte Küchen Utensilien mit Düsenjäger auf ein Flugzeugträger verglichen .Im Laufe der Geschichte wird das etwas besser. Die Geschichte als solche hat man schon gefühlte 100 mal in Filmen gesehen. Dadurch das die Autorin die eigentliche Geschichte immer wieder mit langen Erklärungen unterbricht,  kommt kaum Spannung auf. Von einer Autorin die kreatives Schreiben lehrt, sollte man eigentlich mehr erwarten.
Ich kann das Buch nicht empfehlen und vergebe nur zwei von fünf Leseratten.



Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Ullstein Verlag

©Karl Donatz September 2016

Kommentare:

  1. Huhu Karl,

    O.K. Deine Meinung ist gut begründet und ich bin gespannt, ob ich den Roman noch bei anderen Blogger finde...

    LG..Karin...

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    1. Hallo Karin, schön das du dir meine Rezi angeschaut hast, auch wenn sie nicht gut ausgefallen ist, aber es kann einem ja nicht jdes Buch gefallen. Sonnige Grüße Karl

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  2. Hallo Karl,

    ich hatte mir erst überlegt ob ich mir dieses Buch zulege, las dann aber ein paar Rezensionen dazu und lies es dann lieber erst mal. Du hast mir nun bestätigt daß meine Entscheidung richtig war. Vielen lieben Dank und liebe Grüße an Petra von Sabine Falkowski

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    1. Hallo Sabine,
      schön das ich dir bei deiner Entscheidung etwas helfen konnte. Sonnige Grüße Karl

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