Freitag, 22. April 2016

[Rezension] " Die Reise der Amy Snow" Tracy Rees

"Schöne Geschichte mit einigen Längen"

Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert
Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.
"Eine eigenwillige Heldin, eine meisterhaft geschriebene Story und ein großes Rätsel. Was kann sich ein Leser mehr wünschen?" Lucinda Riley
http://www.buecher.de/shop/england/die-reise-der-amy-snow/rees-tracy/products_products/detail/prod_id/44115818/#
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 Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman "Die Reise der Amy Snow" wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England.
Ich hatte mich anhand des Klappentextes und des tollen Covers auf das Buch gefreut. Dem Leser wird angepriesen, dass er die Protagonistin Amy Snow  auf der  spannenden Suche nach einem Geheimnis quer durch England begleitet. Geheimnis ja, Spannung nur bedingt

Amy, die als Baby ausgesetzt wurde und von der achtjährigen Aurelia Vennaway gefunden wurde, verbrachte ihre Kindheit und Jugendjahre an Aurelias Seite. Als Aurelia an einer Herzschwäche stirbt, verlässt Amy  Hatville Court.  Aurelia hat Amy Briefe hinterlassen, die sie Quer durch England führen,  auf der Suche nach Aurelias großem Geheimnis. Dabei begibt sich Amy auf die Suche nach sich selbst  und sie begegnet liebevollen Menschen, die sie schnell in ihr Herz schließt.

 All das verspricht  eine schöne, spannende Story und der Suche nach einem Geheimnis. Leider waren einige Längen im Buch, was mir manchmal die Freude am Lesen genommen hat.  Ich hab mich selber von Kapitel zu Kapitel voran getrieben, weil ich endlich wissen wollte welches Geheimnis am Schluss wohl gelüftet wird.
Eigentlich ist das Buch in einem leicht und flüssig zu lesenden Schreibstil geschrieben. Durch diverse Längen im Buch wurde aber der Lesefluss leider unterbrochen. Die Autorin beschreibt Orte und Gegebenheiten sehr ausführlich, was manchmal schon etwas zu viel  des Guten war.
Ich hätte mir mehr Spontanität gewünscht, 100, Seiten weniger hätten der Geschichte gut getan.
Amy mochte ich ganz gerne. Leider waren ihre Handlungen für mich nicht immer nachvollziehbar. Sie wächst quasi bei den Bediensteten von Hatville Court auf, hat aber als Erwachsene, nach dem sie Hatville Court verlässt, keine Probleme sich in der Oberschicht zu bewegen ohne groß aufzufallen.
Alle anderen Charaktere blieben mir einfach fremd. Ich konnte nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen.
 Ein schöner Roman der leider mit einigen Längen daherkommt. Die Orte und Personen sind schön, manchmal aber zu detailliert beschrieben. 
 100. Seiten weniger wären wohl besser gewesen.
Ich vergebe drei von fünf Leseratten und nur eine bedingte Leseempfehlung 




Danke an den List Ullstein Verlag für das Leseexemplar

Bild und Textmaterial Quelle Amazon und List Ullstein

©Petra Donatz

1 Kommentar:

  1. Für mich war das Buch einer der schönsten historischen Romane der letzten Zeit :-) Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil. Aber wie du schon bei FB schriebst: Geschmäcker sind verschieden....und das ist gut so. ;-)

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