Samstag, 27. Februar 2016

[Karls Rezension] "Farbenblind" Colby Marshall

"Mittels neurologischer Fähigkeiten auf Tätersuche."

 
 Dr. Jenna Rameys Gehirn besitzt eine seltene Eigenart in der Wahrnehmung, durch die ihre Eindrücke farblich aufblitzen: Rot kann Zorn bedeuten, Liebe oder Kraft. Doch Jenna ist imstande, diese plötzlichen Assoziationen zu nutzen, um aus Personen und Situationen zu lesen wie niemand sonst. Nun hat das FBI den Massenmörder Isaac Keaton festgenommen und die forensische Psychiaterin zu Hilfe gerufen. Im Verhör erfährt sie, dass er es – ob hinter Gittern oder nicht – in der Hand hat, noch mehr Unschuldigen Leid zuzufügen, und besessen davon ist, auch sie unter Kontrolle zu bringen. Jenna allein kann mit ihrem einzigartigen Feingespür verhindern, dass Keatons Drohungen Wirklichkeit werden ...

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 Tagsüber ist Colby Marshall Autorin, abends Tänzerin und Choreografin. Sie hat die Angewohnheit, jedes ihrer Hobbys zum Beruf zu machen, so dass ihr als Workaholic nie die Arbeit ausgeht. Neben ihren gefühlten 9502 normalen Jobs ist sie stolzes Mitglied der International Thriller Writers und der Sisters in Crime. Colby lebt mit ihrer Familie in Georgia. Und sie weiß, worüber sie bei der Graphem-Farb-Synästhesie schreibt, denn sie hat selbst diese seltene Gabe. Besuchen Sie sie online unter colbymarshall.com.
Jenna Rameys hat eine Fähigkeit, wenn sie auf Menschen trifft,  bildet ihr Gehirn Farben. Bestimmte Farben stehen für bestimmte Wesenszüge. Mit dieser Anomalie – Synästhesie- genannt geht Jenna für das FBI auf Verbrecherjagd. Sie bekommt es mit einem Serienmörder Duo zu tun. Währen einer sich freiwillig Stellt,  ist der Andere noch auf freien Fuß und Jenna soll helfen, diesen zu finden.
Das Buch ist leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Mittelpunkt ist das Katz und Maus Spiel zwischen dem Inhaftierten Isaac Keaton und Jenna Rameys.
Die Charaktere sind durchschnittlich beschrieben. Eine Beziehung konnte ich nicht aufbauen. Sie blieben mir zu unscheinbar und blass.
Die Idee, die hinter dem Buch steht, las sich anfangs ganz interessant. Doch macht eine gute Idee noch keine gute Geschichte .Zum einen wirkt die Geschichte unwahr, ich denke keine Ermittlungsbehörde würde sich so von einen Inhaftierten auf der Nase rumtanzen lassen .Auch die Idee mit der farbassoziation bringt der Geschichte keine wirkliche Spannung. Für den Leser ist es letztendlich einerlei ob z.b Rot, Grün oder Gelb für Wut steht. Was bleibt ist eine langatmige Geschichte. Ich musste mich zum Weiterlesen zwingen und habe bei Seite 160 Abgebrochen ,schade um die vertane Zeit. Ich vergebe zwei von fünf Leseratten.



[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Heyne Verlag]

© Karl Donatz


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