Mittwoch, 10. Februar 2016

[ Karls Rezension] MUC 2 - Die verborgene Stadt von Anna Mocikat


"Pia`s Geschichte geht weiter".
Anna Mocikat lässt ihre Leser die Post-Apokalypse vor der eigenen Haustür erleben: In "MUC – Die verborgene Stadt" kommt es zum Krieg zwischen jenem sagenhaften alten Ort am Nordrand der Alpen und Utilitas, einer ebenso großen, etwa 400 km nordwestlich gelegenen Stadt, deren Name einst "Frankfurt" war. Die grandiose Fortsetzung von "MUC".
http://www.droemer-knaur.de/buch/8278032/muc-die-verborgene-stadt#
Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman.

Ein Jahr lebt  Pia nun  in Muc. Einer Ansammlung von Menschen,  die das große Sterben überlebt haben.  In Muc ,benannt nach den Flughafen München-Muc, ist zwar nicht alles perfekt,  aber besser als ihr altes Leben in den Bergen. Doch Muc ist in Gefahr Utillitas,  eine Stadt im Norden von Muc, hat seine Armee nach Muc entsandt. Utillita, das ist das ehemalige Frankfurt am Main, hat eine nach dem Kosten Nutzen Prinzip aufgebaute Diktatur. Und Utillita braucht Sklaven, Sklaven aus Muc .
Das Buch ist einfach zu lesen. Wieder schafft es die Autorin,  mit wenigen Worten,  ganze Szenen zu kreieren. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Die Charaktere kommen glaubwürdig rüber. Je nachdem welche Rolle sie spielen, kann man sich leicht mit ihnen anfreunden.
Zwei Dinge haben mich an dem Buch ein wenig gestört, für mich nimmt die Liebesbeziehung zwischen Pia, Robin und Elias zu viel Raum ein. Auch die Art,  dass etwas aus der z.B Sicht von Pia erzählt wird und im nächsten Kapitel dann nochmal von einer anderen Person, z.B Robin, macht zwar Sinn,  aber lässt die Handlung stocken. Toll hingegen, wie schon im ersten Buch,  die Beschreibung von z.B Gebäuden und wie die Menschen und auch Pia darüber denken. Das Buch ist auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils.  Da an manchen Stellen Bezug zum ersten Teil genommen wird könnte man das Buch auch so lesen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, wir können uns also auf einen weiteren Teil freuen . 
Ich vergebe gute vier von fünf Leseratten und eine Leseempfehlung für Dystopie Fans. 



Danke an den Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar 

[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Droemer Knaur]

©  Karl Donatz 


1 Kommentar:

  1. Hm, damit hast Du liebe Petra wieder einmal mein Interesse geweckt.

    Danke dafür..LG..Karin...

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