Samstag, 9. Januar 2016

[Rezension] "Zwischen Licht und Finsternis" Lucy Inglis

LONDON--FANTASY--MAGIE--WESEN--LIEBE--LILY--REGAN--BLUT--MÄDCHEN-VERSCHWUNDEN--AGENTUR--DRACHEN--ELFEN-UNTOTE--TORE--UNTERWELT-GEHEIMNIS

London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat, Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis.
Fantastisch, romantisch, gefährlich!
http://www.carlsen.de/sites/default/files/produkt/leseprobe/LP_9783551520807-Inglies-Zwischen-Licht.pdf
Die Autorin Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich aufdas 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog
Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und
Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und einem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul's Cathedral in London
 Die 16. jährige Lily ist eigentlich ein normales Mädchen. Das denkt sie zumindestens bis zu dem Tag, an dem das Chaos Einzug hält. Lily lebt mit ihrem Vater in London. Ihr Vater ist Rechtsanwalt und setzt sich für Menschen ein die finanziell nicht die Möglichkeit haben, sich einen Rechtsbeistand zu leiten. Da Lily eine der besten Computerhacker ist, ist sie ihm oft dabei behilflich, in dem sie sich in andere Computer hackt, um Inforationen zu besorgen. Doch ein Ereignis bringt Lilys Leben total durcheinander. Sie wird selber  von einem zweiköpfigen Wesen schwer verletzt und ihre besondere, äußerst seltene Blutgruppe, wird ihr zum Verhängnis. Der äußerst attraktive, aber seltsame Regan rettet ihr das Leben. Seit Regan ihr sein Blut gegeben hat, kann sie an jeder Ecke mysteriöse Wesen erkennen, Drachen, Höllenhunde mit zwei Köpfen, Elfen, Untote und einige mehr, die mitten unter den Menschen leben und von ihnen bisher unsichtbar gewesen sind. Doch die Höllentore lassen immer mehr Kreaturen durch und schon bald regiert auf Londons Straßen nur noch Chaos.
Dann verschwinden auf seltsame Weise immer mehr Mädchen aus London. Alle Spuren führen zu dem Institut, bei dem sich auch Lily regelmäßig Blut abnehmen lässt. Hat auch das Verschwinden ihrer Mutter, kurz nach ihrer Geburt etwas damit zu tun? Was für eine Rolle ist für Lily in diesem Chaos zugeteilt.? Was verbirgt der attraktive Regan alles vor ihr? Und wieso trifft es gerade sie?
All dieses hat die Autorin Lucyy Inglis in einen temporeichen, spannenden Jugendroman gepackt.
Schon nach wenigen Seiten ist man in der Handlung angekommen und die Spannung lässt nicht lange auf sich warten. Ich ziehe eigentlich nicht gerne Vergleiche, aber bei dem Roman musste ich sofort an die Lycidas Romane von Christoph Marzi denken. Auch hier leben in London unentdeckte Wesen mitten unter den Menschen. Wer die Romane kennt und gut fand, wird auch hier seinen Spaß finden.
Lucy Inglis Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Spannung beginnt schon auf den ersten paar Seiten, so dass man als Leser sofort gefesselt wird und nicht mehr aufhören möchte. Sie beschreibt London so, das man es mit eigenen Augen förmlich sehen kann. Auch die Kreaturen wecken beim Leser das Kopfkino und man kann sie förmlich vor sich sehen. Das Buch ist in einem Jugendlichen Schreibstil geschrieben, ohne komplizierte Worte und Handlungen. Doch auch als Erwachsener macht einem das Buch große Freude. Die Story wird aus Lilys perspektive erzählt.
Lily, ihr Vater, und Regan waren tolle Charaktere, die einem schnell sympathisch waren. Sie passten wunderbar in ihre Rollen und brachten mir schöne Lesestunden. Wegen den guten Beschreibungen der Autorin kam es einem so vor, als würde man die Protagonisten wirklich kennen. Man leidet, lacht und fiebert mit ihnen. Auch die Kreaturen, die Guten,  die  zb. Regan große gezogen haben, waren mir sympathisch und waren mit viel Liebe Gestaltet.
Ein wirklich gutes Jugendbuch mit spannender Handlung und liebenswerten Charakteren. Die Idee von magischen Kreaturen, die in Londons Unterwelt unentdeckt leben war nicht neu, aber Lucy Inglis hat sich trotzdem eine mitreißende Story ausgedacht, die sich nicht hinter andern Bücher dieser Art verstecken muss. Ich vergebe gute vier von fünf Leseratten und eine Leseempfehlung.


Danke an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar 



[Text und Bildmaterial Quelle Amazon und Carlsen Verlag]

©Petra Donatz

1 Kommentar:

  1. Huhu Petra

    habe diese Geschichte auch schon vor einiger Zeit gelesen und fand besonders das Laufen der zwei Welten in einer und der selben Geschichte sehr interessant und spannend gestaltet.
    Gut gemacht auch die Sache mit dem Blut...


    LG..Karin...

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