Sonntag, 17. Januar 2016

[Rezension] "Einundachtzig Worte" Elizabeth Joy Arnold

"Potenzial vorhanden, aber dennoch teilweise sehr Langatmig".
Eine fesselnde Geschichte über Familie, tragische Wahrheiten und die Kraft der Hoffnung

Chloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden?
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Einundachtzig-Worte-Roman/Elizabeth-Joy-Arnold/e454187.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox
Elizabeth Joy Arnold, aufgewachsen in New York, studierte am Vassar College und der Universität von Princeton. Sie lebt heute mit ihrem Ehemann in Pennington, New Jersey, und arbeitet an ihrem nächsten Roman.  
 Jeder von euch wird es kennen, man beginnt ein neues Buch und nach wenigen Sätzen weiß man, das diese einen, zu größter Wahrscheinlichkeit,  nicht so wirklich fesseln wird, wie erhofft. Sieht man dann die anderen Rezensionen, die durchaus positiv ausfallen, fragt man sich was ist eigentlich falsch mit einem. So ging es mir als ich das Buch begonnen habe und das zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung. Die Handlung verspricht dem Leser eine geringe Menge an Spannung. Man erfährt Dinge und weiß nicht wie es dazu kam. In Rückblicken werden dann die Rätsel Stück für Stück gelöst und man bekommt endlich einen Einblick in die Taten einer gewissen Person, die einem von Anfang an nicht sympathisch war. Ich möchte auch keine Namen verraten, sonst würde ich euch die Spannung nehmen. Mir hat sehr gut gefallen, dass Chloe und Nate Besitzer eines Buchladens waren und bekannte Bücher, wie zb <<<Die Chroniken von Narnia>>> eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen.  Ich persönlich fand de Rückblicke besser wie die Handlung  in der Gegenwart. Wenn ihr wissen wollt warum Nate,  Chloe verlassen, und ihr eine Nachricht mit einundachtzig Worten hinterlassen hat, dann müsst ihr das Buch selber lesen.
 Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Elizabeth Joy Arnold legt viel Wert auf die Vergangenheit und dort liegen auch die Geheimnisse verborgen, die der Leser gerne lüften möchte. Das Buch wird nur aus der Sicht der Protagonistin Chloe erzählt, sowohl in der Gegenwart,  als auch in der Vergangenheit, was ich ein bisschen einseitig fand. Ich hätte auch gerne mal einen Blick auf Nates Gefühle geworfen. Das Buch ist stellenweise schon sehr langatmig, was wohl an den ausschweifenden Beschreibungen der Autorin liegt.
 Chloe ist für mich eine sympathische Protagonistin gewesen. Ich mochte sie sowohl heute als auch in der Vergangenheit. Sie ist die Einzige zu der ich eine Bindung beim Lesen gespürt habe. Alle anderen Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen und blieben mir leider zu blass.
Eine Geschichte über das Leben, die Liebe, den Verlust und über die Kraft von Büchern. Eine Story mit viel Potenzial, dass meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Charaktere (außer Chloe) blieben mir  zu blass. Die Handlung ist streckenweise sehr langatmig, aber wiederum zu interessant um das Buch abzubrechen. Ich vergebe hier drei von fünf Leseratten. Wenn ihr mögt, lest es einfach selber und bildet eure eigene Meinung.
KINDHEIT--LIEBE--ERINNERUNGEN--ABSCHIEDSWORTE--TYRANN--ZERSTÖRTE FAMILIE--EINUNDACHTZIG WORTE--CHLOE--NATE--NARNIA--BÜCHER--BUCHLADEN--ERINNERUNGEN--RÜCKBLICKE--VERLUST--SOHN--TOT--SCHMERZ--ZERSTÖRUNG--LIEBE--HOFFNUNG--RÄTSEL
Danke an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar

[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Diana Verlag]



©Petra Donatz

Kommentare:

  1. Hm, Petra

    nun bei anderen Rezis und dem eigenen Lesen. Bin ich immer etwas vorsichtig, denn letztendlich hast dann die andere Meinung immer im Hinterkopf oder?

    Bist irgendwie nicht mehr so ganz frei, finde ich.
    Aber egal, Du selber schreibst da netterweise Urteil bitte selber bilden und gut ist es.

    LG..Karin...

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Petra :)
    Sehr schöne Rezension. Danke dafür.
    Obwohl dich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, hast du mich doch neugierig gemacht. Bislang war das Buch gänzlich an mir vorbeigegangen. Nun wandert es mal auf die Wunschliste und ich schaue mal, ob es mir gefallen kann :)

    Wünsche dir einen schönen Montag.
    Liebe Grüße
    Jacky :)

    AntwortenLöschen