Samstag, 12. Dezember 2015

[Karls Rezension] "Töte ihn, dann darf sie leben" Freda Wolff

"Krimi Marke : Durschnitt,,
 
Ein perfides Spiel: Kann man wirklich seinen Mann töten – um die Tochter zu retten? Die Psychologin Merette Schulman und ihr Exmann, der Polizist Jan-Ole nehmen eine Auszeit auf einer einsamen Hütte in der Wildnis Norwegens. Doch schon in der ersten Nacht wird Jan-Ole bei einem Überfall schwer verletzt. Während er bewusstlos im Krankenhaus liegt, erfährt Merette: Aksel, einer ihrer früheren Patienten, ist aus der Forensik ausgebrochen. Merette ist überzeugt, dass er für den Überfall auf Jan-Ole verantwortlich ist. Noch am selben Tag erhält sie von ihm eine SMS mit einem Foto ihrer Tochter Julia. Kurz darauf folgt eine weitere Nachricht: „Töte ihn, dann darf sie leben.“ „Glauben Sie mir, wenn Sie diesen Thriller gelesen haben, werden Sie sich zehnmal überlegen, ob Sie wirklich Ferien in irgendeiner Hütte in den norwegischen Wäldern machen wollen!" Dietmar Bär
Freda Wolff ist das Pseudonym des Schriftstellerpaares Ulrike Gerold und Wolfram Hänel. Ulrike Gerold und Wolfram Hänel (beide Jahrgang 1956) haben Germanistik in Berlin studiert und an verschiedenen Theatern gearbeitet, bevor sie gemeinsam zu schreiben begannen. Heute leben und arbeiten sie meistens in Hannover – und schreiben seit über zwanzig Jahren im selben Raum und am selben Tisch, ohne sich dabei mehr zu streiten als unbedingt nötig. „Schwesterlein muss sterben“, der erste Roman mit der Psychologin Merette Schulman, ist bei Rütten & Loening lieferbar. Im Herbst 2015 erscheint ihr neuer Roman „Töte ihn, dann darf sie leben“.  
 Die Psychologin Merette Schulman und ihr Mann Jan Ole wollen einen Kurzurlaub in einer abgelegenen Hütte machen. Schon in der ersten Nacht wird Jan Ole von einen unbekannten Täter niedergeschlagen und dabei schwer verletzt. Zwischenzeitlich konnte der Psychopath Aksel aus dem Gefängnis ausbrechen Marette hatte ihn eins mit ihrer Stellungnahme schwer belastet  ( Schwesterlein muss sterben v. Freda Wollf)  . Aksel gelingt es Marettes Tochter ausfindig zu machen .Nun verlangt er von Merette, Jan Ole zu töten sonst stirbt ihre Tochter
 Der Schreibstiel
Das Buch ist leicht zu lesen nimmt an einigen Stellen Bezug auf das vorangegangene Buch (Schwesterlein muß sterben).Die Autoren haben aber die Bezüge zum ersten Teil gut in die Geschichte mit eingewoben,  so das man den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben  muss...  

Bezüge zu den Charakteren konnte ich nicht knüpfen. Sie blieben ziemlich kühl und gefühllos.Marette verhielt sich als Mutter deren Tochter bedroht wird teilweise unlogisch.
Richtige Lesefreude oder Spannung kam bei dem Buch, bei mir nicht auf .Die Geschichte schleppt sich hin und genau so musste ich mich zwingen das Buch weiter zu lesen.Thriller in denen eine Person bedroht wird um eine andere gefügig zu machen sind nicht neu. Ich hatte noch auf ein peppiges Ende gehofft, als dann feststand wer Jan Ole umgehauen hat war ich nicht überrascht. Das weiß der aufmerksame Leser schon nach 150 Seiten. Man kann das Buch lesen wenn gerade nichts anderes da ist, hat man es aber nicht gelesen hat man auch nichts versäumt.
Ich vergebe  drei von fünf Leseratten



Mein Dank geht an den Aufbau Verlag, der uns das Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.


[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Aufbau Verlag] 

©Karl  Donatz

1 Kommentar:

  1. Huhu Petra,
    ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich eure Rezension auf meinem Blog verlinkt habe. Du kannst es dir HIER anschauen.

    Alles Liebe, Nelly

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