Donnerstag, 19. November 2015

[Rezension] "Die fünf Perlen" Rike Bartlitz


"Guter Auftakt einer neuen Zeitreise Serie."

In den Wirren des Osmanischen Reiches 1821 betritt Konstantinos Kanaris die Eremitenhöhle des Ajios Prodhromos Klosters in Gortis. Im Jahre 2005 erkundet die Archäologin Katharina Evens die Höhle und findet eben diesen verletzten Konstantinos Kanaris. Konstantinos benötigt fünf Perlen einer längst ausgestorbenen Muschelart, um in seine Zeit zurückkehren zu können. Die Suche nach den Perlen führt Katharina und Konstantinos nicht nur durch mehrere Länder, sondern kreuzt auch immer wieder die Wege und Machenschaften des skrupellosen ägyptischen Kunstsammlers Abduhl Ibn Melekk, der ihnen fortwährend in die Quere kommt. Für beide beginnt ein spannendes Abenteuer auf Leben und Tod. Zwar geht es hier um einen Zeitreisenden, man könnte also meinen um „Fantasy“, aber die Autorin versteht es, die Geschichte in der heutigen Zeit spielen zu lassen, so dass es sich viel mehr um eine romantisch-spannende Geschichte handelt, die den Leser so sehr in ihren Bann zieht, dass sie förmlich nach Fortsetzung“ schreit.


Ulrike Bartlitz, die eigentlich Rike heißen sollte, wurde am 19.06.1958 in Essen geborenn.
Seitdem gibt sie sich viel Mühe groß zu werden. Sie besuchte die Realschule , machte eine Ausbildung als Groß,- Außenhandelskauffrau und arbeitete viele Jahre lang für ein großes Kommunikationsunternehmen in Düsseldorf.
Dank Ihrer Mutter entdeckte sie schon früh ihre Liebe zu Büchern. Vor allem zu Märchen, die sie fast schon Wort für Wort wiedererzählen konnte, noch bevor sie selbst lesen lernte. Zum Schreiben kam sie, als ihr eines Tages die alten Schulreferate ihrer Tochter, über Griechenland und Ägypten in die Hände fielen. Sie beschloss beide Länder in einer Geschichte zu vereinen.
Für die möglichst exakte Schilderung der Handlungsorte hat sie in Reiseführern und Bildbänden recherchiert.
Ihr Genre ist die Fantasy. Die fünf Perlen ist der literarische Erstling von Ulrike Bartlitz.
Wenn ihre Zeit es erlaubt, hört sie gern klassische Musik und malt.(Aqryl auf Leinen)
Ulrike Bartlitz ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt in Essen.

Ich habe das Buch von der Autorin Rike Barlitz als Rezensionsexemplar bekommen und fand das Cover und die Gestaltung schon mal recht ansprechend.
Als Leser wird man auch sofort mitten ins Geschehen katapultiert, was mir gut gefallen hat. Die Geschichte liefert dem Leser eine Menge Einblicke in die Geschichte Griechenlands.
Die Handlung ist größtenteils spannend, aber hat leider für meinen Geschmack auch einige Längen. Dennoch bietet das Buch dem Leser eine gute Mischung aus Spannung, gut recherchierter Geschichte und natürlich darf auch die Liebe nicht zu kurz kommen.
Für ein Erstlingswerk ist  wirklich viel Potenzial vorhanden. Die Idee mit der Zeitreisen wird mir aber im Moment von zu vielen Autoren angeboten.


Das Buch lässt sich an sich sehr leicht und flüssig, wenn nur die ganzen Personen und Städtenamen nicht gewesen wären. Damit hatte ich so meine Probleme und es hat mich mächtig gestört. Deswegen  hätte ich mir einen Glossar gewünscht. Ansonsten gefiel mir die ausdrucksstarke und bildhafte Schreibweise.


Die Charaktere  waren sehr glaubhaft und authentisch. Man mag sie, den einen mehr, den anderen weniger. Dennoch habe ich zu keinem eine engere Bindung aufbauen können und konnte sie nicht so wirklich an mich heran lassen. 
Zudem fiel es mir schwer, die ganzen Namen zu sortieren.


Ein gute Auftakt einer neuen Zeitreise- Buchreihe mit sehr viel Potenzial. Das Buch ist spannend und bis auf die komplizierten Namen leicht zu lesen.
Die Handlung ist spannend und mit sehr viel Liebe, bis ins kleinste Detail gestaltet, was manchmal schon zu viel des Guten war. Ich vergebe gute drei von fünf Leseratten.



Danke an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar.


[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und  http://www.rikebartlitz.de/]

© Petra Donatz

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