Dienstag, 3. November 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute mit Andreas von Wertheim


Hallo ihr Lieben,
wieder haben wir Dienstag und somit ist es Zeit für meine Autorenvorstellung und das Interview.
Dieses mal ist es Andreas von Wertheim und seinen Bildband  "Bilder aus 15 Jahren Depression". Ein Thema das leider von vielen noch verpönt wird, auch wenn es sehr viele Menschen betrifft, leider auch mich selber. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß bei meiner Präsentation.



Geboren am 15. März 1974 in Wertheim am Main als Sohn eines Bankers, nicht fern der Burg zu Wertheim, dem historischen Stammsitz der Grafen von Wertheim, aufgewachsen in der Finanzmetropole Frankfurt am Main, lebt Andreas von Wertheim heute zurückgezogen in Brandenburg an der Havel. Tabubrecher. Gründer der Europäischen Initiative gegen Depression (EIGD). Ehemals Leiter der European Society against Depression (EUSAD). Pate beim Dialogforum Depression. Literarisches Debüt im März 2013. Erstes Werk "Der verlorene Schlüssel" (Lyrik). "Bilder aus 15 Jahren Depression" (Traumstunden Verlag, 07/2015)








Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Traumstunden; Auflage: 1 (24. Juli 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3944896939
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••• Kurzbeschreibung •••

 Bilder aus 15 Jahren Depression - Zeichnungen & Malereien für einen Dialog. Gleichsam künstlerischer Bildband, Autobiografie und Ratgeber zur Selbsthilfe des Autors Andreas von Wertheim in Einem. Je verkauftem Exemplar der Paperback-Ausgabe geht eine Spende in Höhe von 1,- Euro an die Tunnelblick Stiftung.


Leseratte: Was schreibst du für Bücher?  
Andreas: Ich habe mich nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Mein literarisches Debüt im März 2013 erfolgte mit einer lyrischen Publikation unter dem Titel „Der verlorene Schlüssel“. Neben meinem aktuellen Buch „BILDER AUS 15 JAHREN DEPRESSION“ - welches in Kürze veröffentlicht wird – arbeite ich parallel bereits an mehreren weiteren Manuskripten. Neben einem reinen Tagebuch ist beispielsweise auch ein - in meinem Heimatdialekt (Taubergründisch: http://de.wikipedia.org/wiki/Taubergr%C3%BCndisch) verfasstes – lyrisches Werk mit geschichtshistorischem Bezug zu meiner Geburtsstadt WERTHEIM AM MAIN, und dem ausgestorbenen Adelsgeschlecht derer VON WERTHEIM (http://de.wikipedia.org/wiki/Grafen_von_Wertheim), deren Titel heute im noch bestehenden Fürstenhhaus LÖWENSTEIN WERTHEIM (http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6wenstein-Wertheim) weiter lebt, in Arbeit. Nach der Rückkehr von meinem Abenteuer ON FOOT TO TIBET werde ich mit Sicherheit ein Reisetagebuch, Kochbücher, und vieles weitere mehr in Angriff nehmen. Die Ideen werden mir so schnell sicherlich nicht ausgehen.

Leseratte: Seit wann schreibst du selber?  
Andreas: Mein literarisches Debüt ergab sich im März 2013 mit meinem lyrischen Werk „Der verlorene Schlüssel“. Seither arbeite ich an mehren Werken.


Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?  
Andreas: Ja, ich lese natürlich auch selbst. Ich verschlinge sämtliche Werke die mich persönlich interessieren. Eine besondere Vorliebe habe ich nicht. Momentan lese ich viele Bücher zum Thema Buddhismus (hier insbesondere Tibetischer Buddhismus), sowie Bücher zum Thema Meditation.


Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht? 
Andreas: Eigentlich gibt es kein Genre, dass ich nicht mag. Allerdings habe ich kaum einen Bezug zu reiner Unterhaltungsliteratur. Romane, Krimis u. Thriller lese ich eher selten.


Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ? 
Andreas: Das Schreiben stellte in Bezug auf meine Krankheit (Depression) einen Weg dar, um mich mit der Krankheit zu befassen, sich mit ihr auseinander zu setzen und tragische Erlebnisse zu verarbeiten. Während meiner mehreren Aufenthalte in der Psychiatrie habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben. Hieraus entstand dann auch meine Liebe zum Schreiben, da dies in einer schwierigen Zeit - in der ich nicht reden wollte, weil mich das Reden extrem erschöpfte - eine Möglichkeit war, mich auszudrücken und mich mitzuteilen.


Leseratte: Wer sind deine Vorbilder? 
Andreas:Eine schwierige Frage, wo es doch so viele gute Autoren und Schriftsteller gibt (gilt natürlich auch in der weiblichen Form). Mich fasziniert seit Jahren der Schreibstil von Max Goldt (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Goldt). Ich bewundere Goethe (http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe). Und ich bekomme Gänsehaut bei den Werken meiner Verlegerin Britta Wisniewski, die selbst unter Pseudonym schreibt.


Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst? 
Andreas:Ich treffe mich mit Freunden, bin gern in der Natur, und beschäftige mich mit Buddhismus und Meditation.


Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch? 
Andreas: Muss ich mich hier jetzt echt auf EIN Buch festlegen? ~lach~ Es gibt so viele gute Werke, die mich gefesselt und fasziniert haben in meinem Leben. Und ich weiß doch gar nicht, was in manchen Bibliotheken – z.B. hinter geschlossenen Türen im Vatikan – noch so alles zu finden sein könnte. Aber wenn ich mich hier jetzt festlegen soll, dann würde ich sagen: DAS BUCH DER MENSCHLICHKEIT (Dalai Lama), gefolgt von MOMO (Michael Ende).


Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?  
Andreas: Eindeutig der DALAI LAMA.


Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?  
Andreas: Nein, bisher noch nicht.


Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ? 
Andreas: Die meisten Menschen in meinem persönlichen Umfeld zollen mir Bewunderung und Respekt. Jeder ist natürlich anders geprägt, und nicht immer können alle gleichsam mit meinen Worten etwas anfangen, doch ich schreibe ja auch nicht für andere, sondern für mich. Natürlich freue ich mich über eine möglichst große Leserschaft, schließlich will ich meine persönlichen Geschichten erzählen, aber keinesfalls schreibe ich des Geldes wegen. Das Schreiben ist und bleibt so oder so – in den meisten Fällen – eine brotlose Kunst. Um so mehr freue ich mich daher über all jene, die meine Werke mögen und zu schätzen wissen.


Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?  
Andreas: Ausreichend Stifte und Papier ~lach~ Was braucht man als Autor mehr?!!


Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich : 
Andreas: GLÜCKLICH. Es ist eine wunderbare Möglichkeit die Geschichte der Menschheit aus der eigenen Sicht zu dokumentieren und der Nachwelt zur Verfügung zu stellen.


 Lieber Andreas vielen Dank für das tolle Interview.
Ich hoffe ich konnte euch neugierig auf das Buch machen. Bis zum nächsten Mal.


 [Bild und Textmaterial Quelle Amazon und  https://www.traumstunden-verlag.de/bilder-aus-15-jahren-depression/]

© Petra Donatz

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Morgen,

    O.K. ein Thema das meistens immer noch im Dunklen gehalten wird. Aber brandakutell ist, weil es jeden treffen kann.

    LG..Karin...

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