Donnerstag, 29. Oktober 2015

[Rezension] "Selbst wenn du mich belügst" Jessica Alcott


"Leider nicht das, was ich mir erhofft hatte."


Eine Liebe, die nicht sein darf
Die 17-jährige Charlie fühlt sich nicht besonders wohl in ihrer Haut. Ganz anders als ihre hübsche und überall beliebte Freundin Lila steht sie nicht gerne im Mittelpunkt. Lieber vergräbt sie sich mit ihren Büchern. Keiner versteht sie und schon gar nicht ihre Mutter – findet Charlie. Doch dann kommt der neue Englischlehrer Mr Drummond an die Schule und bringt die Mauern von Charlies Welt ins Wanken. Mr Drummond ist klug, witzig, sexy und der Einzige, der wirklich begreift, was Charlie bewegt. Und sieht er sie nicht manchmal ganz seltsam an? Aus Nähe wird Liebe. Eine Liebe, die nicht sein darf. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem Charlie achtzehn wird und beschließt, alle Tabus zu brechen.

http://www.randomhouse.de/Buch/Selbst-wenn-du-mich-beluegst/Jessica-Alcott/e470800.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox

Jessica Alcott lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in den USA. Bevor sie anfing, selbst zu schreiben, arbeitete sie in einem Kinderbuchverlag in England. Selbst wenn du mich belügst ist ihr erster Roman.


Selbst wenn du mich belügst ist der Debütroman der Autorin. Der Klappentext las sich interessant und man erwartet als Leser die Konflikte,  die eine Liebesbeziehung zwischen Schüler und Lehrer mit sich bringt. Doch ich würde sagen, das die Erwartungen nicht erfüllt werden konnten. Die Story plätschert so vor sich hin. Man lernt das unspektakuläre Teenagerleben  von Charlie, der Protagonistin kennen und hofft 300 Seiten lang, das endlich mal was passiert. Da der  neue Lehrer, Mr Drummond, Literatur unterrichtet, wird man oft mit Zitaten aus großen Klassikern konfrontiert, wie zb. Stolz und Vorurteil unsw. Ich, der diese Bücher noch nicht gelesen habe (Asche über mein Haupt) hab dadurch die Pointen und Anspielungen nicht wirklich verstanden. Zudem ist das Buch stellenweise sehr langatmig und es fiel mir schwer am Ball zu bleiben.


 Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Er wird nur aus der Sicht von Charlie erzählt, was ich sehr eintönig fand. Ich fand nicht, das der Schreibstil einen fesseln konnte. Lediglich die Hoffnung, das noch Spannung aufkommt, hat mich ermuntert weiter zu lesen.


Außer Charlie fand ich alle anderen Protagonisten eher unscheinbar und schwach. Selbst Charlie konnte mich aber nicht wirklich packen. Auch wenn ihre Art sehr real rüber kam, blieb sie mir dennoch fremd. Ich hab zu keinem Charakter irgendwie Sympathien aufbauen können, was ich sehr schade fand.


Ein Buch, das mit ca.400 Seiten nicht das halten kann, was der Klappentext verspricht. Es müssen mehr als 300 Seiten vergehen, bevor es Ansatzweise etwas spannender wird. Die Geschichte fand ich stellenweise sehr langatmig und sie konnte mich nicht wirklich packen. Auch die Charaktere wurden mir nicht wirklich sympathisch. Ich vergebe hier zwei von fünf Leseratten.


(Bild und Textmaterial Quelle Amazon und http://www.randomhouse.de/)
Danke an den Cbt Verlag für das Rezensionsexemplar

© Petra Donatz

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