Montag, 12. Oktober 2015

[Rezension] "Das Lächeln der Bradley-Frauen" Sally Hepworth

"Schöner Familienroman"

Neva Bradley ist Hebamme genau wie ihre Mutter und Großmutter. Als sie feststellt, dass sie selbst schwanger ist, hält sie es vor ihrer Familie geheim, denn sie kann ihnen nicht sagen, wer der Vater ist. Doch ihre Großmutter Florence spürt, dass mit Neva etwas nicht stimmt und sie fühlt sich zurückversetzt in ihre eigene Vergangenheit. Denn seit Jahrzehnten hütet Florence ein Geheimnis, das mit der Situation ihrer Enkelin auf geradezu unheimliche Weise zusammenzuhängen scheint und das für alle Bradley-Frauen lebensverändernde Konsequenzen haben wird.

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Sally Hepworth ist gebürtige Australierin, verbrachte jedoch viel Zeit damit, um die Welt zu reisen. Sie lebte in Singapur, Großbritannien und Kanada, wo sie als Eventmanagerin und im Personalwesen arbeitete. 2009 kehrte sie zurück nach Australien und wandte sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, zu. Sally Hepworth lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Melbourne. 


Das Lächeln der Bradley-Frauen ist ein generationsübergreifender Roman, der das Leben von Großmutter Florence, deren Tochter Grace und ihrer Tochter Neva  erzählt. Die drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch  haben  sie etwas gemeinsam, sie sind alle mit Leib und Seele Hebammen. Als Neva offenbart, dass sie Schwanger ist und den Namen des Vaters nicht verraten will, gerät das Leben der drei Frauen aus den Fugen. Man erfährt das Florence all die Jahre ein Geheimnis hatte, dessen Offenbarung das Familienleben aus der Bahn wirft. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders die Rückblicke von Florence waren ziemlich spannend.  Sally Hepworth
hat geschickt Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft.


 Sally Hepworth hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch wird im Wechsel zwischen Neva, Grace und Florence erzählt, so das man als Leser das Buch aus mehreren Blickwinkeln mitbekommt.  Wenn es am Ende eines Kapitels spannend wird, fängt die Autorin an anderer Stelle wieder an, was die Spannung aufrecht erhält.


Alle drei Frauen mochte ich auf ihre Art und Weise sehr. Nevas Verhältnis zu ihrer Oma ist besser als zu der eigenen Mutter, die sie nicht einmal Mutter nennt, sonder mit ihrem Vornamen anspricht, was mir für Grace schon sehr Leid getan hat. Alle drei Frauen sind auf ihre Art und Weise stark, haben aber auch alle ihren Schwachpunkt und Geheimnisse, die sich im Laufe des Romans aufklären.
Ich fand die drei sehr authentisch und real dargestellt und konnte sie schnell in mein Herz schließen.


Ein wunderbarere Familienroman, der mich schon nach wenigen Seiten gefesselt hat. Das Buch weist tolle Charaktere auf, die man schnell ins Herz schließen konnte.
Ich vergebe hier 4,5 von 5 Leseratten und eine Leseempfehlung







[Bild und Textmaterial Quelle Amazon und Blanvalet]

©Petra Donatz

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