Samstag, 8. August 2015

[Rezension] " Mein Leben für deins" Amber Kizer

"Trotz der wichtigen Thematik konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen"

Eine mitreißende Geschichte über den Tod und das Feiern des Lebens
Ein schrecklicher Autounfall setzt Jessica Chains Leben ein Ende. Und doch lebt sie weiter, denn ihre Eltern entscheiden sich, ihre Organe zu spenden. An Samuel, Vivian, Leif und Misty. Vier Teenager, vier Schicksale voller Schmerzen, Ängste, Einsamkeit und Hoffnung – und über allen schwebt Jessica, begleitet und beobachtet sie: »Mein Leben hatte eine Bedeutung, aber nicht, als ich noch lebendig war, sondern erst durch meinen Tod … «
http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Mein-Leben-fuer-deins/Amber-Kizer/e463323.rhd?mid=4&serviceAvailable=true&showpdf=false#tabbox


Amber Kizer lebt mit ihrer Familie, ihren Haustieren und einer Menge Wildtiere auf einer Insel in der Nähe von Seattle. Sie liebt es zu backen, im Garten zu arbeiten, zu lesen und Hühner zu züchten.


Als ich das Buch begonnen habe zu lesen, dachte ich zuerst das es so wie viele andere Jugendbücher geschrieben ist, doch bei näherem Betrachten und einigen Seiten später, wird einem das Ausmaß und die Tragik dieses Romans bewusst. Die Autorin beginnt mit der Protagonisten Jessica Chains. Man bekommt einen Einblick in ihren Alltag und schnell wird einem klar das Jessica kein leichtes Leben hat. Ihre Mutter stellt zu hohe Erwartungen an sie und in der Schule wird  sie von ihren Mitschülern gemobbt und drangsaliert.

Und dann hat Jessica einen tödlichen Autounfall. Ihre Organe und ihr Gewebe wird in vier andere Jugendlich transplantiert, deren Leben nun von Jessicas Tod abhängig ist. Als Leser erlebt man immer im Wechsel das Leben der vier Jugendlichen nach dem sie Jessicas Organe und Gewebe transplantiert bekommen haben. Ich fand es wirklich schön mitzuerleben, wie die jungen Leute wieder ein relativ normales Leben führen dürfen und das nur, weil ein Mädchen den Tod gefunden hat. Wer denkt das wäre alles, der hat sich geirrt, denn man erlebt auch noch die Gedanken von Jessicas Geist, der in jedem der vier vorhanden ist. Aber nur der Leser kann sie hören. Ich muss zugeben ich fand das teilweise sehr verwirrend und hab mich des öfteren gefragt wer ist den gerade gemeint. Dadurch hab ich öfters den Faden verloren und das hat mich sehr gestört. Ich fand das die Autorin eine sehr wichtige Thematik gewählt hat, die den Menschen zu denken geben sollte. Dennoch fand ich die Story teilweise zu verwirrend. Ich weiß nicht ob es nur mir so ging  und ob es vielleicht an mir lag.


Das Buch ist in einem leichten Schreibstil gehalten, der trotz des vielen Hin und Hers, zwischen den einzelnen Protagonisten und dann  auch noch Jessicas  Seele, teilweise ziemlich verwirrend auf mich gewirkt hat. Ich hatte irgendwie das Problem, dass ich mehrmals den Faden verloren habe. Aber am besten macht ihr euch selber ein Bild davon.


Jessica mochte ich schon zu Beginn als lebender Mensch, aber auch später als sie nur noch als Seele in den Menschen weiterlebt, die von ihr etwas transplantiert bekommen haben. Sie war ein Mädchen von nebenan und hat in mir den Beschützerinstinkt geweckt. Auch die anderen Charakter hat die Autorin gut und real rüber gebracht. Doch wegen dem ganzen Durcheinander konnte ich mich nicht so wirklich auf sie einlassen und so schnell immer wieder umswitchen.


Trotz der wichtigen und anspruchsvollen Thematik, konnte ich mich irgendwie nie so richtig auf das Buch einlassen. Es war für mich etwas viel hin und her, wodurch ich mehrmals den Faden verloren habe.
Dennoch versucht euer Glück selber und lest das Buch und bildet euch eure eigene Meinung.
Ich kann dem Buch nur 2,5 von 5 Leseratten geben.



Danke an den Cbt Verlag für das Reziexemplar.

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