Dienstag, 18. August 2015

[Rezension] " Die Entdeckungen der Gwen Carrick" Martha Lea

"Eine ziemliche Aneinanderreihung verworrener Geschehnisse."



Cornwall, 1859. Gwen Carrick ist eine ungewöhnliche Frau. Statt sich für häusliche Dinge zu begeistern, liebt sie die Naturwissenschaften. Da ihr der Zugang zur Universität verwehrt ist, zeichnet und malt sie die Insekten ihrer Heimat. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie den Arzt Edward Scales kennen und verliebt sich sofort in ihn. Denn Edward verspricht ihr Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung als Wissenschaftlerin. Und so lässt sie sich auf eine gewagte Reise zur Erforschung der Insekten im Amazonas-Becken ein, nicht ahnend, dass Edward ein Geheimnis verbirgt, das alles zerstören könnte.

http://www.droemer-knaur.de/buch/8418241/die-entdeckungen-der-gwen-carrick#

  
Martha Lea, Jahrgang 1970, wurde in Leicester geboren und studierte bildende Kunst an der Falmouth School of Art and Design. Sie lebt zusammen mit ihrem Partner und zwei Kindern in den Fens in Ostengland. "Die Entdeckungen der Gwen Carrick" ist ihr erster Roman.


Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich freute mich richtig auf das Buch. Man erwartet die Geschichte einer selbstbewusste jungen Frau im 19. Jahrhundert, die sich in einer Männerwelt durchzusetzen versucht. Man bekommt eine total verworrene und komplizierte  Aneinanderreihung von Geschehnissen, die mich nicht wirklich begeistern konnte und alle irgendwie nicht zu einem Gesamtbild zusammen gefunden hat.
Das Buch spricht viele Themen an, wie zb. Entomologie, Geisterbeschwörung [Seancen] und natürlich die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Edward. Doch alles war so durcheinander und verworren, das ich in der Geschichte keinen Fuss fassen konnte. Teilweise hatte ich überhaupt keine Lust weiter zu lesen und musste mich regelrecht dazu überwinden.


Der Schreibstil ist sehr verworren und altbacken, so das sich das Buch sehr schwer lesen lies. Ich konnte mir kein Bild von Umgebung und Landschaft machen, weil alles so komisch und ungewohnt war.



Die Protagonisten waren sehr blass und konnten mich überhaupt nicht erreichen und berühren. Sie waren teilweise schon richtig unsympathisch. Ihre Handlungen und Reaktionen waren teilweise unlogisch und nicht nachvollziehbar.  Ich  konnte mich zu keiner Zeit in einen der Charaktere hinein versetzen, so wie ich es mir bei einem guten Buch gelingt


Ein Buch mit einem vielversprechenden Klappentext. Doch das Potenzial war lange nicht ausgeschöpft. Ich mochte die gesamte düstere Atmosphäre überhaupt nicht.
Leider bekommt das Buch von mir nur 1,5  von 5 Leseratten, weil Potenzial vorhanden war.



Kommentare:

  1. Huhu,

    fand den Klappentext auch vielversprechend.
    Danke für Deine ehrlichen Worte!

    Liebe Grüße,
    Tanja

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    1. Gern geschehen. Man sollte als Blogger auch ehrlich sein und nichts beschönigen. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt. Schön das es Leute wie dich gibt, die auch eine negative Rezension hilfreich finden. LG Petra

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  2. Schöne Rezension :) Das Buch wird jetzt eher nicht auf meine Wunschliste wandern, haha!
    Bin gerade auf deinen Blog gestoßen und gleich mal als Follower hier geblieben :)
    Ich bin auf jeden Fall sehr auf zukünftige Rezensionen und Posts gespannt und würde mich auch sehr freuen, wenn du mal bei mir vorbeischauen würdest :)

    Liebe Grüße,
    Sarah.

    Sarah Liest

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    1. Danke dir von Herzen. Hab mich auch auf deinem Blog als Leserin eingetragen. Mir gefällt dein Blog auch unbeschreiblich gut. Ja, von dem Buch kann ich echt abraten.
      Liebe Grüße Petra

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  3. Da bin ich ja froh das es nicht nur mir so ging. Ich war schon enttäuscht. Schöne ehrliche Rezension vielen Dank.

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