Dienstag, 11. August 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute mit dem Krimiautor Uwe K: Alexi


Hallo meine lieben Leseratten und Bücherwürmer da draußen.Heute steht mal wieder eine Autorenvorstellung an und dieses mal ist es der Krimiautor Uwe K: Alexi.
Ich wünsche euch viel Spaß !



Als ich im wunderbaren Jahre 1966 das Licht der Welt erblickte, konnte ich nicht schreiben. Ja, ich gebe es zu. Nicht jeder ist perfekt geboren und ich leider auch nicht. Gut, ich hatte Hand und Fuß, das war schon mal was, aber schreiben? Nein, schreiben konnte ich nicht. Erst viele, viele Jahre später packte sie mich, diese Sucht. Sucht, etwas aufs Papier zu bringen, das hoffentlich eine breite Leserschaft unterhält.
 
Zuvor beschäftigte ich mich aber mit diversen anderen Dingen. So besuchte ich eine Schule, machte Abitur, gefolgt von einem Unistudium, begann schließlich zu arbeiten und wurde das, was man allgemein einen Workaholic nennt. In kürzest möglicher Zeit absolvierte ich neben der Arbeit mein Steuerberater- und später auch mein Wirtschaftsprüferexamen. Ich kaufte ein Haus, das schnell wegen Nachwuchs zu klein wurde, also entwarf und baute ich ein neues Größeres.
 
Machte mich das alles glücklich? Nicht wirklich, es war zwar befriedigend, etwas erreicht zu haben und ausreichend Geld zu verdienen, doch irgendetwas fehlte ...
 
Ende der 90er Jahre begab ich mich mit meiner damaligen Frau und unseren beiden Söhnen auf eine Urlaubsreise nach Kroatien. Ich saß an einem heißen Hochsommertag am Strand, dachte über Gott und die Welt nach, sah dabei auf das weite Meer hinaus und auf einen großen Felsen an der linken Seite des Strandes. Warum auch immer, wie ich diesen massiven Felsen anstarrte, manifestierte sich ein Gedanke in meinen Kopf: Uwe, du musst ein Buch schreiben ...


Der Plot kam mir ganz spontan. Ich machte den Anfang, schrieb ganze sechs Seiten und speicherte sie auf einer 3,5 Zoll Diskette. Ja, so etwas gab es einmal ...

Zum Glück druckte ich die ersten Seiten auch aus, so gingen sie nicht verloren, denn wer kann heute noch 3,5 Zoll Disketten lesen? Seitdem ist viel passiert in meinem Leben. Dieser ausgedruckte Anfang begleitete mich fortan auf meinem Lebensweg, überlebte mehrere Umzüge und fiel mir im Jahre 2013 wieder in die Hände. Von da an arbeitete ich an dieser Geschichte, wann immer es die Zeit zuließ.

Als es endlich vollbracht war und ich die erste Ausgabe meines Thrillers Niemand wird dich vermissen in den Händen hielt, war ich einfach nur glücklich und dankbar, dass ich mir die Auszeit nehmen konnte, dieses Buch zu schreiben.

[Quelle  http://uwealexi.jimdo.com/die-anf%C3%A4nge/]



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 262 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (28. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-1503095915
  • Preis: TB 9,99€ Ebook 2,99€ 
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 Kurzbeschreibung

Er wusste nicht, woher er kam, wer er war und wohin er wollte. Seine Vergangenheit war weg. Einfach ausgelöscht! Er trat in Martinas Leben so unerwartet wie ein Schneefall im Sommer. Er tat alles, um herauszufinden, wer er war. Ohne Erfolg. Als ihn schließlich seine Vergangenheit einholte, wünschte er sich nichts sehnlicher, als alles wieder zu vergessen. Ist die Pharmaindustrie wirklich derart skrupellos? Ein Roman, der einem aufzeigt, zu was Menschen fähig sind und wie mit dem Leid und Tod von Millionen von HIV-Infizierten ein dreckiges Geschäft gemacht wird. Reine Fiktion oder traurige Realität? Leserstimmen: „grandios“, „mitreißend“, „… spannender Thriller mit einer sehr ernsten Thematik“, „fesselt einen total“, „… kein Buch, das man nach dem Lesen bedenkenlos weglegen kann“. 

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Leseratte: Seit wann schreibst du selber?
Uwe: Seit Ende der neunziger Jahre

Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
Uwe: Thriller/Krimi

Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht?
Uwe: Mit Lyrik werde ich nicht recht warm, damit konnte ich schon als Kind nichts anfangen und das hat sich nie geändert.

Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?
Uwe: Es mag vielleicht komisch klingen, aber ich saß an einem kleinen Sandstrand in Kroatien, las einen Thriller und schaute in einer Lesepause auf einen massiven Felsen, der die Bucht auf der linken Seite einrahmte. Je länger ich auf diesen Felsen starrte, desto stärker manifestierte sich in mir der Wunsch, eines Tages selbst ein Buch zu schreiben. Kurze Zeit später - ich war aus dem Urlaub wieder zu Hause – begann ich zu schreiben.

Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
Uwe: Harlan Coben, Lee Child, Ethan Cross

Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
Uwe: Reisen, wobei ich auch auf Reisen schreibe. Ein Teil von ‚Niemand wird dich vermissen‘ ist am Bamburi Beach in Kenia entstanden.

Leseratte: Was  ist dein Lieblingsbuch?
Uwe: Eric. Der wunderbare Funken Leben‘ von Doris Lund

Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
Uwe:  Harlan Coben

Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
Uwe: Ja, weil es mich nicht gefangen hat

Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
Uwe: Es ist nicht gerade leicht, mit jemandem zusammenzuleben, der mitten in der Nacht aufsteht und seine Gedanken niederschreibt, oder für Stunden nicht ansprechbar ist, weil er zu tief in seine Fantasie abgetaucht ist. Ich danke meinem Umfeld, dass es verständnisvoll darüber hinweg sieht.

Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
Uwe: Da du nach Dingen fragst, sind wohl Personen ausgeschlossen, also dann mal zu den drei Dingen: Meinen Laptop, ein durch Solarzellen gespeistes Powerpack und ein 50-Liter-Fass Sonnenmilch.

Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :  
Uwe: überwiegend glücklich.
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Das war es für heute wieder einmal. Ich hoffe ich konnte euch wieder gut unterhalten. Bis zum nächsten Mal.

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