Donnerstag, 9. Juli 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute mit Ira Christiana Ebner.


Einen wunderschönen Tag allerseits.
Es ist Donnerstag und mal wieder Zeit für die Autorenpräsentation und Interview. Heute mit der Autorin, Ira Christiana Ebner. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß dabei und würde mich über Kommentare von euch sehr freuen.




Ira Ebner, geboren 1977, besuchte das Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising und machte anschließend eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin. Ihr Talent fürs Schreiben und ihr Interesse an geschichtlichen Themen entdeckte sie bereits sehr früh und verfasste mit 14 Jahren ihren ersten Roman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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AAVAA Verlag Berlin
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 375 Seiten
  • Verlag: AAVAA Verlag (1. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3845912233
  • Hier kaufen >>> 

     

    Kurzbeschreibung

    Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs: Die Deutschbaltin Fee Quint und der estnische Fischer Kalju Kask wollen trotz aller Standesunterschiede heiraten, doch im Herbst 1939 wird das Land von sowjetischen Truppen besetzt. Damit werden die Zukunftspläne jäh zerrissen und Fee muss mit ihrer Familie ihre Heimat verlassen. Bald wird sie als Lazarettschwester nach Frankreich geschickt, während Kalju mit einem versprengten Rest seiner Truppe nach Finnland flieht. Ein Wiedersehen scheint unmöglich, doch setzt Fee alles daran, ihn wiederzufinden. Während des Russlandfeldzugs kommt Fee nach Estland zurück und sie trifft Kalju wieder, der auf Seiten der Deutschen kämpft. Als aber mit der Niederlage der Wehrmacht ihre Heimat endgültig verloren ist, beschließen sie, Widerstand gegen die sowjetischen Besatzer zu leisten und lassen sich damit auf ein lebensgefährliches Unterfangen ein... Meret, Fees Enkelin, kommt in der Jetzt-Zeit für ihre Firma nach Estland und nimmt das Versprechen mit, Kaljus Schicksal aufzuklären. Sie schließt nicht nur selbst Freundschaft mit einem Esten, sondern entdeckt auch, dass ihre Wurzeln in diesem Land noch tiefer liegen als sie erwartet hatte. 
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    Leseratte: Seit wann schreibst du selber?
    Ira: Irgendwann, in der 3. oder 4. Klasse habe ich begonnen, die ersten Geschichten zu verfassen. Natürlich waren die altersgemäß-abenteuerlich. Die Ambitionen, einen Roman zu schreiben, hatte ich mit 14.

    Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
    Ira: Wenn mich eine Thematik interessiert, mir ein bestimmtes Buch empfohlen wird, und mich der Klappentext anspricht, ist mir das Genre nicht wichtig. Ansonsten lese ich Sachbücher und moderne Klassiker, Grass etwa.

    Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht?
    Ira :Ich würde jetzt den Daumen über keinem Genre senken. Was mich aber allgemein nervt, sind Romane, die sich lesen wie bessere Schulaufsätze, und deren Handlung schon im Klappentext billig rüberkommt. Oder die ganzen Trittbrettfahrer-Romane, die versuchen, mit dem Hype eines Bestsellers aus einem bestimmten Genre mitzuhalten, aber nur das Bemühen des Autors sind.

    Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?:
    Ira: Bei uns zu Hause gab es viele Bücher und meine Mutter legte großen Wert darauf, dass ich sie lese. Irgendwann hatte ich selbst eine Geschichte im Kopf und habe drauf losgeschrieben, natürlich ohne Plan und Ziel, denn kann man mit 10 Jahren noch nicht erwarten. Aber ich hatte immer den Traum vom eigenen Buch, und der hat mich motiviert, zu schreiben und an mir zu arbeiten.

    Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
    Ira: Vorbilder in dem Sinn hatte ich nie. Es gibt einige Schriftsteller, deren Bücher ich gerne lese, aber ich eifere ihnen nicht nach, weil ich denke, ein Schreibstil ist so individuell wie eine Handschrift.

    Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
    Ira: Ich arbeite gerne im Garten – und wir haben einen großen Garten. Sonst lese ich gerne, egal ob die Tageszeitung, Manuskripte von Kollegen oder Bücher.

    Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
    Ira: Da fallen mir mehrere auf einmal ein. „Wiedersehen in Howard’s End“, „Ernte am Don“ oder „Fegefeuer“.

    Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
    Ira: Auch da kann ich mich einfach nicht auf einen beschränken. Sofi Oksanen und David Peace sind mir im Moment meine Favoriten.

    Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
    Ira: Nein, bisher noch nie.

    Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
    Ira: Natürlich sind meine Eltern stolz auf mich. So richtig gerührt war ich, als meine Freundin, die ich seit 25 Jahren kenne, „Schwalben“ in die Hand nahm und sagte: „Ich erzähle immer allen, das hat meine Freundin geschrieben!

    Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
    Ira: Mein Laptop, eine Packung Zigaretten und mein Lieblingstee.

    Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :
    Ira: Erfüllt.
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     Danke für das Interview liebe Ira. Ich hoffe ihr hattet wieder Spaß bei meiner Autorenpräsentation. Bis zum nächsten Mal.







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