Donnerstag, 23. Juli 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute mit Emily Thomsen.


Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch die Autorin Emily Thomsen und ihren Roman,"Das Nimbus Mädchen" vor. Wie immer gibt es auch ein Interview. Ich wünsche euch viel Spaß.

Emily ThomsenGeboren wurde ich am 29.03.1978 in Calw im schönen Schwarzwald, wo ich bis heute mit meinem Mann, unseren drei Kindern und einem Zoo an Haustieren wohne. Unser Zuhause steht im Grünen und ich kann beim Schreiben auf Wald und Wiesen blicken. Im Sommer weiden Schafe auf den Grünflächen um das Haus, was besonders in warmen Nächten (wenn wir vor lauter Hitze die Fenster auflasse) einen unvergleichlichen Landluftduft in die Räume trägt. Unser Ort gehört noch zu jenen heimeligen Ortschaften, in denen um Punkt null Uhr dreißig in der Nacht die Straßenlaternen ihren Arbeitstag beenden. Für mich immer ein sicheres Zeichen, dass ich schleunigst ins Bett sollte.

Schon in der Grundschule habe ich gern Kurzgeschichten und Märchen auf einer alten Remington Schreibmaschine geschrieben. Bis ich als Teenager mein Interesse für das Universum entdeckt habe und seit dem mit meiner Leidenschaft zum Geschichten schreiben verbinde. Seitdem schreibe ich Science Fiction und Fantasygeschichten, in denen die Liebe nie zu kurz kommen darf. Ich bin eine absolute Bücherliebhaberin und lese in der Woche mindestens eine Geschichte, in fast allen Genres. Ein weiteres Laster sind gute Filme, gutes Essen und ganz viel Kaffee, um all das in meinem Leben unterzubringen.

 Die Idee für meinen Debütroman hat mich schon vor sieben Jahren überrannt. Eigentlich bestand der erste Keim nur aus einem einzigen Satz, den ich auf Papier gekritzelt habe, während ein Lied meiner Lieblingsband Rosenstolz im Radio lief. Seit dem hat mir die Musik viele schöne Ideenkeime geschenkt. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es ohne meine Lieblingsbands „Das Nimbusmädchen“ nicht geben würde. Denn die obligatorischen Ohrstöpsel meines I-Pad gehören ebenso zu meinem Schreiben, wie mein Läppi (Laptop) und ein großer Vorrat an Süßkram. Vor einigen Monaten schlug ich dann den Weg ein, den vermutlich viele angehende Autoren wählen. Ich machte mir eine Liste von den Agenturen, die auch Science Fiction Romane mit Love Interest vertreten (die Liste war erschreckend kurz) und bewarb mich. Doch ich hatte mir -laut den Agenturen- ein nur schwer Mainstreamfähiges Genre ausgesucht. Da ich eine Liebesgeschichte und das Science Fiction Genre vermischt habe. Durfte mich aber gern mit einem anderen Genreprojekt noch einmal vorstellen. Da saß ich nun mit meinem Herzensprojekt, an dem ich so viele Jahre gearbeitet hatte. Bei einem Telefonat erzählte mir eine befreundete Autorin schließlich vom Selfpublishing und wieder begann in mir ein Keim zu wachsen. Ich begann mich zu informieren und je mehr ich darüber erfuhr, desto besser gefiel mir die Idee.  Als ich schließlich die Entscheidung traf, mein Debüt selbst zu veröffentlichen, war das wie ein kleiner Befreiungsschlag. Dabei nahm ich zum ersten Mal bewusst wahr, wie sehr mir das Warten und Hibbeln auf die Antworten der Agenturen zugesetzt hatte. Doch eines war und ist mir klar. Eine Indieautorin trägt die Verantwortung für alles was sie publiziert selbst und hat niemanden im Rücken, der sie vor Peinlichkeiten oder einem schlechten Produkt bewahrt. Zum Glück habe ich mit Andrea Zieglowski eine wunderbare Lektorin gefunden, mit der mich in der Zwischenzeit mehr als nur die gemeinsame Arbeit verbindet. Nicht zu vergessen meine tolle Coverkünstlerin Sylvia Ludwig, die mit schon fast unheimlichen Fähigkeiten meine Vorstellungen vom Cover umgesetzt hat. [Quelle http://emilythomsen.de/ueber-mich/]


___________________________________________________________________________

Erscheint am 31. 07. 2015 bei Amazon KDP, als E-Book und Taschenbuch.

Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde. Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon. Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten. Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer. Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann. Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.

Kleine Leseprobe:
„Wenn ich eine Wahl hätte, wäre ich so weit weg von dir, wie ich nur könnte.“
Ich keuchte und wich vor ihm zurück. Wieder trafen mich seine Worte mehr, als sie sollten. Ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Galad neigte den Kopf und beugte sich noch ein Stück in meine Richtung. Sein warmer Atem strich mir über die Wange. „Ich bin bei dir, weil du meine Zwillingsseele bist.“
Einen Moment schloss ich die Augen. Dann riss ich sie auf, weil die Wut mich packte. „Es ist unglaublich schmeichelhaft, dass du meine Nähe nur deshalb erträgst, weil du glaubst, eine höhere Macht zwingt dich dazu.“ Ich kniff die Augen zusammen. „Darauf kann ich verzichten“, zischte ich. Um mich herum glomm das goldene Licht meiner Gabe auf. Nur schwach, aber es genügte, um jede Regung in seinem Gesicht erkennen zu können. Seine Züge waren weich und sein Blick ruhte auf mir. Ich hob die Arme zwischen uns, versuchte ihn von mir zu stoßen. „Du bist ein Idiot, Galad.“ Der Typ frustrierte mich zutiefst. Er grinste und wich zurück. Ich atmete tief durch, während er sich in meinem Zimmer umsah…
„So leben Menschen?“ Er lief zu meinem Schreibtisch und fuhr mit dem Finger über die wenigen Bücher, die darauf lagen. Alles Erbstücke meiner Urgroßeltern. Papier war zu teuer, um daraus noch Bücher zu binden. Ich sah ihm argwöhnisch zu, wie er die oberste Schublade meiner Kommode öffnete und sie so hastig wieder zuschob, als wäre darin ein Höllenhund versteckt. Ich grinste. „Was ist los? Tragen die Frauen in deiner Welt keine Unterwäsche?“ Er drehte sich langsam zu mir um. Ich sah deutlich seine geröteten Wangen. Das Lächeln war ihm vergangen. Doch jetzt blickte er mich so eindringlich an, dass ich vor ihm zurückwich…[Quelle http://emilythomsen.de/veroeffentlichungen-2/]
___________________________________________________________________________


Leseratte: Seit wann schreibst du selber?
Emily: Das klingt jetzt sicher abgedroschen, aber ich schreibe seit der Grundschule Geschichten. Während der Schulzeit bevorzugt in Schulhefte und auf einer alten Remington Schreibmaschiene, die meinem Opa gehört.

Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
Emily: Ich liebe es mit einem guten Buch auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen. In der Woche verschlinge ich etwa zwei Bücher, wenn es meine Zeit zulässt auch mehr. Beim Genre bin ich absolut im Fantasy und Science Fiction zuhause, wobei ich auch immer wieder gerne mal andere Genres lese.

Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht?
Emily: Horror. Ich lese lieber Genres die der Seele guttun.

Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?:
Emily: Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie. Irgendwann hab ich angefangen alles aufzuschreiben. Das war wie eine Droge, mit der ich nicht mehr aufhören kann.

Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
Emily: Vorbilder hab ich keine, nur Lieblingsautoren. Dazu gehören Isabel Abedi, Michael Ende, Benoite Grould und Jennifer L. Armentrouth.

Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
Emily: Gute Musik hören und tolle Filme ansehen.

Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
Emily: Salz auf unserer Haut. Ich hab kein anderes Buch gelesen, was so mitreißt und derart eindringliche Bilder im Kopfkino hervorruft.

Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
Emily: Isabel Abedi. Ihre Bücher sind großartig und wunderschön zu lesen.

Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
Emily: Ein Buch? Das waren einige und die Grümde dafür waren meistens, dass sie so schlecht geschrieben waren, das ich die Lust am weiterlesen verloren hab.

Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
Emily: Meine Töchter finden es cool und mein Mann unterstützt mich dabei. Ich hab im lauf der Jahre viele Freunde gefunden, die ebenfalls Autoren sind. Die Menschen, die mir wichtig sind, unterstützen mich.

Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
Emily: Eindeutig meine Kinder, mit ihnen bin ich niemals einsam und ohne sie könnte ich nicht Leben. :-)

Emily: Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :
lebendig

___________________________________________________________________________

So ihr lieben, dass war es wieder einmal von mir. Mein Dank noch einmal an Emily, dafür das sie sich meinen Fragen gestellt hat und natürlich an euch, dafür das ihr meinen Blog zu dem gemacht habt, was er heute ist.
Bis zum nächsten Mal.

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    herzlichen Dank wieder für diese toll geführte Interview, liebe Petra.

    Auch wenn ich persönlich meistens nie einen Deiner vorgestellten Autoren oder Autorinnen kenne . Sorry ...hier....

    Finde ich es, Wahnsinn wie Du immer wieder so neue Autoren auf Deinen Blog bringst und mich Leserin damit bereicherst.

    Guten Start ins neue Wochenende..LG..Karin...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön das dir und ich hoffe auch sehr anderen, meine Autorenvorstellungen gefallen. Es ist schon einige Arbeit und es tut gut, wenn diese geschätzt wird. Dir auch ein schönes WE liebe Karin. LG Petra

      Löschen
  2. Hallo Petra,

    danke für das tolle Interview. Das Buch ist mir schon auf Facebook aufgefallen und ich will es unbedingt lesen.

    Liebe Grüße,
    Moni

    AntwortenLöschen