Montag, 8. Juni 2015

[Rezension] "Weil du bei mir bist" Anna McPartlin

 " Eine schöne Geschichte, aber zwischendurch etwas Zähflüssig zu lesen."



Auf die Nacht folgt der Tag. Und auf den Tod das Leben. Emmas Leben ist einfach perfekt. Und seit sie mit John zusammenwohnt, scheint das Glück vollkommen. Aber dann passiert ein schrecklicher Unfall, und plötzlich ist Emma allein. Als wäre auch sie selbst gestorben, verkriecht sie sich im Schneckenhaus ihres Schmerzes. Doch dem sehen Emmas Freunde nicht lange tatenlos zu. Und irgendwie ist auch John immer noch für sie da. Bald wird Emma klar, dass sie von den Menschen, die sie liebt, gebraucht wird. Dass sie stark sein muss, wenn sie für andere da sein will. Und sie begreift, dass das Glück ganz nah sein kann, wenn man meint, es für immer verloren zu haben. 

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Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.[Quelle Amazon]

Dieses ist der zweite Roman, den ich von der Autorin Anna Mc Partlin lese. Zuvor habe ich "Die letzten Tage der Rabbit Hayes " gelesen. Man kann die beiden Bücherüberhaupt nicht vergleichen. Weil du bei mir bist ist zwar auch eine Geschichte von Verlust und Trauer, da die Protagonisten Emma ihren Freund John, durch einen schrecklichen Unfall verliert, aber dieses  passiert schon auf den ersten Seiten, so dass das Buch nachher nur von ihrer Trauerbewältigung handelt (was eigentlich zu kurz kommt) und von Emmas Freunden, wie die so leben und lieben und versuchen Emma wieder zu verkuppeln.. Es ist ein Roman von Verlust und Trauer, von dem Leben danach, von einem Neuanfang und einer Liebe, die schon länger tief in einem verborgen war. Ich fand das Buch wirklich schön, aber manches Mal war es doch etwas langatmig und zäh zu lesen. Emma war ziemlich naiv und hat lange nicht gemerkt, das sie schon längst wieder verliebt ist und derjenige nur auf ein Zeichen von ihr wartet. Wer es ist, wird nicht verraten, findet es selber heraus.

Eigentlich ist der Schreibstil wirklich leicht und flüssig zu lesen, aber manches Mal war die Handlung ziemlich in die Länge gezogen. Ich hab das Buch zwar schnell gelesen, hatte aber zu große Erwartungen, weil ich von der Autorin schon "Die letzten Tage der Rabbit Hayes " gelesen hatte. Dennoch eine gute Lektüre für schöne Lesestunden.

Ich mochte Emma und ihre Freunde auf Anhieb. Wenn Anna Mc Partlin etwas schafft, dann sind es realistische und authentische Charaktere, die einem sofort gefallen und einem schnell vertraut sind. Sie bringt sehr gut Gefühle zum Ausdruck und schafft es den Leser dadurch für sich zu gewinnen.


Ein guter Roman von Liebe, Trauer und Verlust, der manchmal etwas langatmig war, dennoch Spaß gemacht hat zu lesen. Ich vergebe 3,5 von 5 Leseratten. Wenn ihr ein paar unbeschwerte Lesestunden verbringen wollt, seit ihr mit dem Buch bestens bedient.



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