Donnerstag, 4. Juni 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute stelle ich euch Ralf Yamamto vor.

Hallo ihr Lieben,
heute bin ich mal wieder an der Reihe mit einer neuen Autorenvorstellung. Dieses Mal werden wir nach Japan entführt und ich darf euch den dort lebenden und schreibenden Autor Ralf Yamamoto und seinen Roman "Wenn... aus den Wassern vom Ashi See" vorstellen.
Viel Spaß dabei.

 

Geboren 1967 im heutigen Thüringen, entdeckte der Autor frühzeitig seine Liebe zu Büchern. Schnell entwickelte sich diese Liebe weiter, ebenso der Lesebereich: von Kinder- und Jugendbüchern hin zu Fachbüchern aus dem Bereich der Medizin. Wie es dazu kam, beschreibt der Autor in einem seiner Bücher.
Im Alter von 14 Jahren begann der Autor mit seinem ersten Werk, das er 2014, nach 33 Jahren und unzähligen Änderungen, veröffentlichte. Erste Erfahrungen im professionellen Schreiben sammelte der Autor mit seinem Artikel "Tanzende Oberärzte" in der inzwischen eingestellten Zeitschrift "Zucker" des Unternehmens Life-Scan Von 1998 bis 2006 arbeitete der Autor an der Firmenzeitschrift einer IBM-Tochter als Redakteur ,mit. Seit seinem Weggang aus Deutschland lebt und arbeitet der Autor in Japan. Seine Liebe zu diesem Land im Fernen Osten der Welt bringt er in seinem letzten Werk zum Ausdruck.
Mögen seine Werke auch unterschiedlich im Genre sein, eines haben sie gemeinsam: seine Achtung des Lebens, insbesondere das der Kinder, seine tiefe Ablehnung von Gewalt aller Art und den Diabetes, an dem der Autor im dritten Lebensjahr erkrankt ist(Quelle Amazom)

Der Autor bei Facebook>>>


  • Taschenbuch: 312 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (23. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1497352363    
  • Preis  TB  9,99 €
  • Buch hier kaufen>>>>

 Kurzbeschreibung

Schäden in Billionenhöhe, Städte binnen Minuten komplett ausradiert, über acht Millionen Opfer - hat die Natur den Menschen in Japan den Krieg erklärt? Durch die Aktivitäten der tektonischen Platten um Japan werden viele Jahre nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben Zugänge zu bislang unbekannten unterirdischen Bereichen geschaffen. Während Professor Doktor Takayuki Matsumoto und sein kleines Team mit allen Mitteln nach den Ursachen und möglichen Konsequenzen der Vorkommnisse suchen, beginnt für Japan eine lange Kette von Katastrophen apokalyptischen Ausmaßes. Erleben Sie, wie Menschen nicht nur in Japan den Kräften der Natur vollkommen macht- und hilflos gegenüberstehen und den Ereignissen ausgeliefert sind. Erfahren Sie, wie Menschen die Katastrophen erleben und mit den Folgen umgehen. Basierend auch auf Daten und Berichten der JMA, der Japan Meteorological Agency, und anderer Forscher wird ein mögliches Szenario entwickelt, das zwar weit hergeholt erscheinen mag, aber nicht als gänzlich unmöglich angesehen werden sollte.

Weitere Bücher des Autors ansehen>>>>


Leseratte: Seit wann schreibst du selber? 
Ralf: Mit dem Schreiben angefangen habe ich schon in der Schule. Allerdings hat es 24 Jahre gedauert, bis aus den ersten Notizen über viele Änderungen das fertige Werk wurde, das man nun auch kaufen kann. Es ist nicht das oben vorgestellte Buch. So richtig aktiv bin ich aber erst in Japan geworden, vielleicht eine eigentümliche Art, unbewusst mit Heimweh umzugehen.

Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?  
Ralf: Ja klar lese ich, ich sagte es ja schon, allerdings nur handverlesene Bücher. Und die sind dann nicht in den Regalen mit dem Mainstream zu finden. Ich lese gern mal ein Buch von befreundeten Autoren, aber da die meisten Mainstream schreiben, ist das recht wenig. Ich mag Sachbücher zu einigen speziellen Themen wie Quantenphysik, Astrophysik, Geophysik, ich mag die alten Science Fiction Bücher von Kuschel, Tuschel, Kruschel, Kröger. Allerdings kommen die Klassiker únd historisches NOCH nicht in mein Bücherregal. Dafür bin ich noch ein wenig zu jung.

Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht? 
Ralf: Mag man mich auch für verrückt halten, aber ich kann Horror, Fantasy und Mystik nicht ab. Stephen King ist der beste Weg, mich los zu werden. Und mit Liebesgeschichten halte ich es wie Tuschel: „Man liest sie nicht, man erlebt sie.“

Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?: 
Ralf: Auf eine ganz dumme Art: Durch meinen Diabetes war ich viel im Krankenhaus. Und dort war Langeweile angesagt, also fing ich an zu schreiben. Es waren so viele Erlebnisse, die verarbeitet werden wollten, die mich zum Nachdenken angeregt haben und da man sich nicht alles merken kann, ...


Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst? 
Ralf: An meinem Schiffsmodell basteln und lesen. Zählt Briefe schreiben, so richtig mit Füller auf Papier, auch zum Schreiben?

Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch? 
Ralf: Das sind drei: „Die ersten drei Minuten“, „Eine kurze Geschichte der Zeit“ und „Nachrichten aus einem unbekannten Universum“

Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?  
Ralf: Lothar Günther Buchheim, Frank Schätzing, Tom Clancy, Jules Verne, Masaaki Kimura, Sakyo Komatsu, Stephen Weinberg, Stephen Hawking, um nur einige zu nennen.

Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ? 
Ralf: Nicht nur einmal. Meistens waren es Bücher, die in der Werbung viel mehr versprachen, als sie in der Realität halten konnten. Am meisten hat mich Stephen King enttäuscht. Als dann nach 146 Seiten noch immer keine Handlung in die Geschichte kam, habe ich abgebrochen und seitdem steht der auf meiner persönlichen Blacklist. Und mich kann man schnell enttäuschen, ich lese erst ab Seite 30 in die Bücher rein! LOL. Warum? Weil man sich bei Verlagen mit den ersten 20-30 Seiten bewirbt, sind die immer super. Aber danach trennt sich die Spreu vom Weizen.

Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ? 
Ralf: Meine Frau findet das viel besser als in die Kneipe oder in die Spielhalle zu gehen. Und meine Kollegen wollen die Übersetzung von „WENN...Aus den Wassern vom Ashi-See“ unbedingt kaufen.

Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ? 
Ralf: Salz, eine Grundausrüstung Werkzeuge und Samen aller Art und – ein Satellitenradio mit Solarantrieb. Zu mehr als zum Radiohören hat man auf einer einsamen Insel keine Zeit, man muss sich ja um alles kümmern.


Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich : 
Ralf: ruhig und gelassen.
 
________________________________________________

Lieber Ralf, vielen Dank für das Interview. Ich hoffe ich konnte euch wieder einen tollen Autor vorstellen und dessen Bücher schmackhaft machen. Bis zum nächsten Mal, eure Leseratte Petra ♥

Kommentare:

  1. Danke, liebe Petra, für diese nette Vorstellung. Ist schon interessant zu erfahren, wie andere einen sehen.

    AntwortenLöschen