Donnerstag, 2. Juli 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute mit Helmut Exner.

Hallo  liebe Bücherfreunde und Leseratten,
heute darf ich euch den Krimiautor Hemut Exner und seinen Kriminalroman "Mords Erbe" vorstellen. Natürlich gibt es auch wie gewohnt ein Interview. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


Mein Name ist Helmut Exner und ich wurde 1953 in Lautenthal im Harz geboren. Meine große Liebe ist das Schreiben.

Geschrieben habe ich schon immer, ohne dass mein Name groß in Erscheinung getreten ist. Mein erster Roman, »Die Frauen von Janowka«, eine Aufarbeitung meiner eigenen Familiengeschichte, kam 2010 heraus. Da ich die Buchbranche von Jugend an kenne und viele Autoren betreut habe, hätte ich es nie für möglich gehalten, so viel Resonanz zu bekommen. Es erreichen mich Zuschriften aus aller Welt von Menschen, die das Buch gelesen haben. Das hat dazu geführt, dass diese »wahre« Geschichte nun auch auf dem amerikanischen bzw. englischsprachigen Markt verfügbar ist. Nur: Bücher wie dieses kann man wohl im Leben nur einmal schreiben, weil es eine Herzensangelegenheit ist.

2011 kamen meine beiden ersten Krimis heraus, drei weitere folgten in 2012, darunter auch ein Kriminalroman mit einer etwas ernsthafteren Thematik: »Die Toten von Silbernaal«. Die Hauptprotagonisten haben sich so weiterentwickelt, dass daraus eine Serie geworden ist. Allen voran Fräulein Lilly Höschen, die alte, resolute Dame, die kein Blatt vor den Mund nimmt, hat sich selbstständig gemacht. Natürlich ist die Handlung in jedem Buch in sich abgeschlossen, sodass kein Serienzwang besteht. Aber es hat sich gezeigt, dass viele LeserInnen gern alles erfahren möchten, was je über die Dame geschrieben wurde. Es gibt sogar Leute, die mich regelrecht antreiben, weiterzuschreiben... So erscheint im April 2013 die »Mörderische Harzreise«. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit.

Meine Krimis spielen überwiegend im Harz, aber auch in Schleswig-Holstein, und bedienen sich der derben Sprache der jeweiligen Region. Und es gibt Ausflüge in ferne Gefilde, z.B. Kanada oder Australien. Aber es müssen immer Orte sein, an denen ich mich auskenne. Ich schreibe zwar Krimis, weil ich es gern spannend habe. Aber mit Blutorgien und der Aneinanderreihung von Grausamkeiten hab ich nichts am Hut. Ich bin ein Mensch, der gern lacht. Der Humor darf auch ruhig mal schwarz sein, auf jeden Fall skurril und ein bisschen schräg. Die Kombination von Spannung und Humor liegt mir am Herzen und charaktersiert dadurch auch mein Schreiben. Ich bin selbst ein großer Leser. Und ich finde es einfach wunderbar, ein Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen zu können und dabei richtig gut Laune zu haben.

Ich habe zwei Söhne, vier Enkelkinder und lebe mit meiner Frau in Duderstadt, Südniedersachsen.
[Quelle  http://www.helmutexner.de/]

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Elektronik-Praktiker; Auflage: 1 (23. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3943403483
  • ISBN-13: 978-3943403480
  • Hier kaufen>>> 

     

    Kurzbeschreibung

    Durch einen grausamen Doppelmord wird der junge Anwalt Amadeus Besserdich quasi über Nacht zum Milliardär. Seine Geschäftspartner hinterlassen ihm ihre Anteile an einem mysteriösen Unternehmen. Um das Erbe anzutreten und Licht in die Vorgänge zu bringen, die sein Leben auf den Kopf stellen, reist er nach Amerika. Als er herausfindet, wie das ungeheure Vermögen, das nun ihm gehört, entstanden ist, will er es so schnell wie möglich wieder loswerden. Aber es ist zu spät. Offenbar trachtet man auch ihm nach dem Leben. Während Amadeus mit seiner Familie untertaucht, suchen zwei Kommissarinnen und das FBI fieberhaft nach den Mördern. Natürlich bleiben auch Amadeus' Großtante Lilly Höschen und ihre Freundin Gretel nicht untätig und ermitteln auf ihre Art und Weise. Als sie glauben, den Täter dingfest gemacht zu haben, fangen die Turbulenzen erst an. Zu allem Überfluss müssen sich die alten Damen auch noch mit einem verrückten Stalker, einem dicken Wissenschaftler und einem chinesischen Geschäftsmann herumschlagen, der jedem erzählt, er hätte keine Unterwäsche an. Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas sorgen auch in diesem zehnten Krimi aus der Feder des Autors liebgewonnene Serienfiguren für diverse Angriffe auf die Lachmuskeln des Lesers. Eine Gastrolle in dem Buch spielt George Clooney.

Weiter Roman des Autors findet ihr hier>>>>

 

 


Leseratte: Seit wann schreibst du selber?  
Helmut: Eigentlich schon immer, professionell seit 2010

Leseratte: Seit wann schreibst du selber? 
Helmut: Eigentlich schon immer, professionell seit 2010

Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
Helmut: Wenn ich nicht schreibe, lese ich, und zwar so ziemlich alle Genres, sehr gern auch Krimis und Humorvolles.

Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht?
Helmut: Fantasy, was ich allerdings bedaure, wenn ich sehe, welche Begeisterung Menschen in meiner Umgebung diesem Genre abgewinnen können. Aber mir fehlt einfach der Draht dazu, sorry.

Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?:
Helmut: Ich habe Ahnenforschung betrieben und wollte die äußerst spannenden Begebenheiten, die ich herausgefunden habe, als Roman niederschreiben. So entstand mein erstes Buch „Die Frauen von Janowka“. Der Erfolg hat mich inspiriert, weiter zu schreiben. So entstand kurz danach mein erster Krimi „Walpurgismord.“

Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
Helmut: Ich schäme mich fast, so große Namen wie John Irving oder Günter Grass zu nennen. Aber diese und andere Autoren haben mich gefesselt, weil sie es verstehen, ernsthafte Themen mit dem nötigen Schuss Humor herüberzubringen, der nötig ist, dass man ein Buch wirklich gern liest und nicht an der grauen Realität verzweifelt.

Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
Helmut: Draußen in meiner Leseschaukel sitzen und lesen – und natürlich nette Menschen um mich haben.

Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
Helmut: Die Blechtrommel“ von Günter Grass.

Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
Helmut: „Den“ Lieblingsautor gibt es nicht. Es gibt sicherlich 100 Autoren, die mindestens ein Buch geschrieben haben, das ich nicht missen möchte.

Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
Helmut: Nein, ich habe ja jederzeit die Möglichkeit, die Handlung zu lenken oder neue, interessante Personen einzufügen.

Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
Helmut: Von allgemeiner Begeisterung bis hin zu Kopfschütteln, was sich ein Mensch so alles einfallen lassen kann.

Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
Helmut: Ein Lesegerät, einen Computer und ein Solar-Aufladegerät für eben jenes Lesegerät und den Computer (falls es dort keinen Strom gibt).

Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :
Helmut:  glücklich, da es mir Flügel gibt.
 Vielen Dank das du dir die Zeit für das Interview genommen hast lieber Helmut. Ich hoffe es hat euch wieder einmal gefallen. Bis zum nächsten Mal.

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