Dienstag, 2. Juni 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute darf ich euch die Bookshouse Autorin Evelyn Barenbrügge und ihr Buch vorstellen.

Hallo ihr Lieben,
es ist wieder Zeit für eine Autorenvorstellung und ein Interview. Und deswegen möchte ich euch heute die sympathische Bookshouse Autorin Evelyn Barenbrügge vorstellen und natürlich auch ihr aktullen Buch "Tayfun"
Viel Spaß dabei ....

Ich teile mein Leben in zwei Teile: Ich wuchs in einer ganz normalen Familie in Münster auf. Nach der Schule erlernte ich den Beruf der Bauzeichnerin und studierte zwei Jahre später Bautechnik. Ich reiste viele Jahre durch die ganze Bundesrepublik, bis ich mich 1993 endgültig in der Domstadt Billerbeck niederließ.
Meinen zweiten Teil begann ich 1998 als Quereinsteigerin und schrieb bis 2006 als freie Mitarbeiterin für die Lokalpresse. Von 2006 bis 2008 absolvierte ich an der Akademie für Fernstudien in Hamburg ein Schreibstudium. Ich beteiligte mich an Wettbewerben, schrieb für eine Internetplattform über Südafrika und veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien. Mein historischer Roman "Leeres Versprechen" erschien Anfang 2014 als ungekürztes Hörbuch im Action-Verlag Essen, im Sommer als überarbeitete Neuauflage und E-Book im Engelsdorfer Verlag.
Am 17. Februar 2015 wurde der historische Liebesroman "Tayfun" im Bookshouse-Verlag veröffentlicht. Dieses Buch gibt es als Print sowie in allen gängigen e-Book-Formaten.
Die Veröffentlichung meines dritten Romans, einer Geschichte in Südafrika, ist für Oktober 2015 ebenfalls im Bookshouse-Verlag geplant.
Grundsätzlich beeindrucken mich Autoren, die das Handwerk beherrschen und mit klarer Sprache im eigenen Stil schreiben. Wie Henning Mankell, Doris Gercke, Ferdinand von Schirach, James A. Michener und vor allem die südafrikanischen Schriftsteller, wie Athol Fugard, J. M. Coetzee, André Brink, Deon Meyer und Roger Smith, um nur einige zu nennen. Auf die Aussiedlergeschichte in meinem Roman "Leeres Versprechen" bin ich gestoßen, weil ich mich an Maria Theresia und ihre Siedlungspolitik erinnerte. Als Kind bekam ich von meiner Großmutter einen alten Maria Theresia Taler und ich hatte stets das Brustbild dieser imponierenden Persönlichkeit vor Augen. Ich recherchierte und fand Informationen über Aussiedler aus dem Sauerland.
Für meinen zweiten Roman hatte ich zuerst die Idee, dann suchte ich nach einem interessanten historischen Hintergrund für meine Figuren. Den habe ich in den Assimilationsgesetzen Maria Theresias gefunden, mit denen sie das fahrende Volk sesshaft machen wollte sowie im Hora-Aufstand, der in Siebenbürgen stattfand.
Zur Recherche habe ich viele themenbezogene Bücher studiert. In meiner Freizeit lese ich gern Krimis und Thriller, moderne Literatur oder Historisches, vor allem südafrikanische Literatur. Manchmal lese ich beim Frühstück, während einer Bahnfahrt, im Flugzeug, im Urlaub oder abends vor dem Einschlafen. Je nach Jahreszeit genieße ich es, die Füße vor dem Kamin hochzulegen, oder mich auf einer Liege in der Sonne zu räkeln.
Quelle Amazon

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    • Broschiert: 484 Seiten
    • Verlag: bookshouse (17. Februar 2015)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-13: 978-9963527335

    Kurzbeschreibung

    Der junge Leandro Lovare wächst vor dem Zugriff der Obrigkeit verborgen unter dem Schutz seiner Urgroßmutter in einer Höhle im Bihorgebirge auf. Sie pflanzt die Traditionen und den Freiheitsgedanken tief in sein Zigeunerherz. Nach ihrem Tod begibt er sich auf die Suche nach seiner Familie, kämpft mit aufständischen Rebellen Seite an Seite in Siebenbürgen. Die Hinrichtung seines väterlichen Freundes und Rädelsführers Horea lässt ihn verstummen. Soldaten Maria Theresias ergreifen ihn und nennen ihn aufgrund seiner Schnelligkeit Tayfun. Seine Freiheit ist ihm wichtiger als ein behütetes Leben in einem Waisenhaus, er flieht und gerät in Wien in die Fänge des ehemaligen Soldaten Tom Held, der Straßenkinder zu Taschendieben ausbildet. Tayfun wird zu einem wichtigen Vertrauten des Königs der Diebe und verliebt sich unsterblich in das Zigeunermädchen Nura, eine Verbindung, die streng verboten ist. Eines Tages erschüttert ein Mord die Kaiserstadt.

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    Leseratte: Seit wann schreibst du selber?
    Evelyn: Seit 1998 schreibe ich als freie Mitarbeiterin für die Lokalpresse. Von 2003 bis 2006 absolvierte ich ein Fernstudium für kreatives Schreiben im Bereich Belletristik und Fach- und Sachliteratur. Seitdem sind drei Romane und zahlreiche Kurzgeschichten entstanden.


    Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
    Evelyn: Ich lese sehr unterschiedliche Bücher. Es können spannende Biografien sein, Krimis, Thriller, aber auch Fantasy, Historisches, auch schon mal ein Sachbuch, wenn das Thema interessant ist.


    Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht
    Evelyn: Horror mag ich nicht mehr, schmalzige Liebesgeschichten auch nicht.


    Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?:
    Evelyn: Wie schon gesagt, durch die Zeitungsschreibe und die vielen positiven Rückmeldungen der Leser. Das hat mich motiviert, an meinem Schreiben zu arbeiten, Fachbücher zu lesen und eben zu studieren.


    Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
    Evelyn: Viele südafrikanische Autoren aber auch Henning Mankell, Eoin Colfer, Tolkien, Clavel und Michener und alle, die ihr Handwerk verstehen.


    Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
    Evelyn: Am liebsten würde ich reisen, aber das geht nicht immer. Wenn ich nicht schreibe, dann versuche ich mit einem guten Buch zu relaxen oder mich in der Natur aufzuhalten. Natürlich pflege ich auch Kontakte zu anderen Autoren und Lesern und sammle Ideen für neue Projekte.


    Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
    Evelyn: Es gibt leider mehrere, doch wenn ich wirklich nur eins nehmen darf, dann ist es „... und wählte fünf glatte Steine“ von Anne Fairbairn.


    Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
    Evelyn: Henning Mankell


    Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
    Evelyn: Oh ja, jede Menge, weil mir die Story nicht gefiel oder der Schreibstil schlecht war.


    Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
    Evelyn: Mein Umfeld ist sehr daran interessiert, was ich schreibe und wenn ich mich in einem Schreibprozess zu oft auf der Straße sehen lasse, dann kommen schon mal Kommentare wie: „Buch schon fertig?“, „Ab nach Hause und schreiben“, „Wann kommt das nächste Buch“, „Du musst unbedingt die Vortsetzung von Kasper schreiben“. Das ist schön, macht aber manchmal auch ziemlichen Druck. Doch letztlich überwiegt die positive Resonanz.


    Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
    Evelyn: Ein dickes Buch mit 1000 leeren Seiten, die ich dann mit spannenden Geschichten füllen kann, genügend Bleistifte und ein Taschenmesser zum Anspitzen.


    Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :
    Evelyn: zufrieden und streichelt meine Seele.

    Vielen Dank liebe Evelyn für das tolle Interview und das du dir die Zeit dazu genommen hast. Ich hoffe es hat euch wieder gefallen und ihr konntet wieder einen Buchtipp von mir mitnehmen. Bis zum nöchsten Mal, eure Leseratte Petra ♥




    Kommentare:

    1. Hallo und guten Tag,

      was für ein nettes Interview. Besonders gefallen hat mir der Autorin ihr persönliches Umfeld..".ab nach Hause und schreiben" ...das ist doch köstlich und macht Mut...augenzwickern...

      Werden mal einen Blick auf die entsprechende Homepage werfen.

      Danke dafür..LG..Karin...

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    2. Schön das es dir wieder gefallen hat liebe Karin.

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