Dienstag, 26. Mai 2015

[Rezension] "Das Wunder von Coldwater" Mitch Albom

" Ein wunderschöner Roman über den Glauben an Wunder"


Es ist ein Abend im Herbst, als bei Tess Rafferty in der kleinen Stadt Coldwater am Lake Michigan das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung hört Tess die Stimme ihrer Mutter – und lässt vor Schreck den Hörer fallen. Ihre Mutter ist seit vier Jahren tot ... Und Tess bleibt nicht die einzige; auch andere Bewohner erhalten Anrufe von Verstorbenen. Schnell ist die Rede von einem Wunder, und Coldwater rückt in den Fokus der Medien. Immer mehr Menschen glauben an die Anrufe aus dem Himmel. Nur einer nicht: der Pilot Sully Harding ist entschlossen zu beweisen, dass alles ein riesiger Schwindel ist. Aber ist es das? Oder existiert das Wunder von Coldwater wirklich?

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Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern »Dienstags bei Morrie« und »Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen« weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 36 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit. 

Ich habe dieses Buch  sofort nach einem tollen Buch gelesen, nämlich "Die letzten Tage der Rabbit Hayes" somit hatte das Buch es echt schwer, mit dem Vorgänger mitzuhalten. Dennoch kann  man beide Bücher nicht vergleichen und ich hab schnell umschalten können und mich bei diesem Buch wohl gefühlt. Die Handlung ist wunderschön, wer würde nicht gerne Anrufe von den lieben Menschen bekommen, die uns schon länger verlassen haben ? Ob es ein Wunder ist, oder Betrug, das ist hier die Frage. Die zuerst euphorische Stimmung in Coldwater schlägt sehr schnell ins Negative um, als kranke Menschen auf einmal sterben, nachdem sie erfahren haben, das es nach dem Tode weiter geht. Schnell werden Hetzkampagnen gegen die Leute begonnen, die diese Anrufe bekommen haben. Denn nun wirft man ihnen vor, dass sie Schuld am plötzlichen Tot der kranken und alten Menschen haben. So beginnt dann langsam das es auch große Zweifler unter den Stadtbewohnern gibt, die der Sache auf den Grund gehen wollen, weil sie einfach nicht an Wunder glauben können. Natürlich versucht die Presse alles aufzubauschen und will sogar so einen solchen  Anruf in einer Livesendung  übertragen. Ob Wunder oder nicht, verrate ich an dieser Stelle nicht, dass soll jeder der das Buch lesen möchte selber herausfinden. Das Buch ist  wirklich  Wert gelesen zu werden und zudem sehr schön zu lesen, spannend und einfühlsam geschildert und hat viele schöne Lesestunden gebracht.


Der Schreibstil ist einfach gehalten und leicht zu lesen. Es wird aus verschiedenen Sichten der unterschiedlichen Protagonisten erzählt, so das man sich verschieden Blickwinkel zu Nutzen machen kann. Einmal begonnen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Dies ist der einzige Kritikpunkt den ich habe, nämlich das ich nicht so wirklich warm mit den Charakteren werden konnte. Wo immer das auch dran gelegen haben mag, ich weiß es wirklich nicht. Sie werden vielleicht nicht  tiefgründig genug dargestellt, oder es lag wirklich am Buch, welches ich davor gelesen habe, bei dem die Charaktere so toll zur Geltung kamen. Auf jedenfall ziehe ich deswegen eine Bewertungsnote ab, was immer noch ein sehr gutes Buch bedeutet.

Ein wirklich schönes Buch, mit einer ergreifenden und sehr schönen Thematik. Ich vergebe  vier von fünf Leseratten und kann euch das Buch nur ans Herz legen.



 Mein Dank geht an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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