Dienstag, 12. Mai 2015

[Rezension] "Das verlorene Dorf" Stefanie Kasper

"Eine düstere und gruselige Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Hier bleibt keiner vor einer Gänsehaut verschont."

Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt ..

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Stefanie Kasper ist Ende zwanzig. Sie stammt aus Peiting im Bayerischen Oberland und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im Ostallgäu. Gleich mit ihrem ersten Roman, »Die Tochter der Seherin«, gelang ihr ein großer Erfolg.


Als ich das Buch begonnen hatte merkte ich schon nach wenigen Seiten, wie sich die Spannung aufbaute. Die Handlung hatte mich sofort gepackt und der Gänsehauteffekt setzte schnell ein. Die Autorin hat dem Buch einen düsteren Beigeschmack verliehen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn man als Leser nicht weiß, warum es genau geht, ist man doch sofort in der Geschichte gefangen und leidet mit der Protagonistin Rosalie mit. Rosalie wächst im Waisenhaus auf und ist immer eine Außenseiterin, weil sie unter Albinismus leidet, was damals als schlechtes Omen galt. Es geht soweit das man sie für eine Hexe hält und sie überall vor den Kopf stößt. Als sie dann Romar kennen und lieben lernt und mit ihm nach der Hochzeit in sein Dorf zieht, sollte man denken, jetzt wird sie endlich glücklich, Doch schnell merkt Rosalie, das hier etwas nicht stimmt. Im Dorf werden Babys geboren und die Mütter sterben auf mysteriöse Weise und Romar verhält sich plötzlich ganz abweisend ihr gegenüber. Als Rosalie dann selbst schwanger wird, wächst ihre Angst ins Unermessliche.  Die ganze Zeit passieren merkwürdige Dinge, die einem als Leser eine Gänsehaut bescheren, obwohl man überhaupt nicht so recht weiß, warum es eigentlich geht. Schnell wird das Dorf für Rosalie zu Falle, aus der sie so schnell nicht ausbrechen kann, denn die Dorfbewohner führen etwas Schreckliches im Schilde.
Die Autorin Stefanie Kasper weiß wie man dem Leser eine Gänsehaut beschert. Schon ihr Schreibstil ist düster und mysteriös. Dennoch ist das Buch einfach und leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus Rosalies Sicht erzählt und konnte mich sofort überzeugen.

Die Charaktere, vor allem Rosalie, sind sehr schön dargestellt und Rosalie hatte sofort mein Mitgefühl, denn als Leser weiß man sofort das Rosalie ein völlig unschuldiges und hilfloses Wesen ist, dem man alles erdenklich Schlechte andichtet. Alle Charakter passten sehr gut in die Handlung hinein und waren realistisch.


Ein tolles, spannendes und gleichzeitig mysteriöses Buch, bei dem eine Gänsehaut nicht lange auf sich warten lässt. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten und eine Leseempfehlung für alles Fans die es gerne schön schaurig mögen.

Mein Dank geht an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal, für das Rezensionsexemplar.




Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    hey, was für eine packende und unheimliche Geschichte..gleich mal vorgemerkt für die WuLi.

    LG..Karin..

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  2. Hallöchen

    ich fand das Buch auch richtig toll, hoffe es ist ok wenn ich deine bei mir verlinke:
    Das verlorene Dorf
    Lasse dir gaaaanz liebe Grüße da.

    Deine neue Leserin,
    Nadine ♥

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