Mittwoch, 20. Mai 2015

[Gastrezension von Karl] "Verderbnis" von Mo Hayder

"Kindesentführung mit nicht geahntem Ausgang
"
Er beobachtet dich. Wartet auf dich. Dann holt er dich!
An einem kühlen Novemberabend wird auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Nähe von Bristol ein Auto entwendet – auf dem Rücksitz die elfjährige Martha Bradley. Detective Inspector Jack Caffery hofft zunächst, dass der Täter es nur auf das Auto abgesehen hatte. Doch das Kind bleibt verschwunden, und kurz darauf wird ein weiteres kleines Mädchen entführt. Caffery weiß, je länger die Opfer in der Gewalt des Entführers sind, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sie lebend befreit werden können. Doch die Zeit vergeht, und es fehlt jede Spur ...

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Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann« über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Die Autorin lebt heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Bath, England.
Kommissar Jack Caffery bekommt es in dem nun mittlerweile fünften Teil der Serie mit Kindesentführung zu tun. Da keine Lösegeldforderungen gestellt werden, muß die Polizei vom schlimmsten Fall ausgehen. Alle Spuren führen ins Nichts und der Täter scheint über alles informiert zu sein. Nebenbei behandelt das Buch auch den Fall einer verschwunden Frau. Ein verschwinden an dem die Polizeitaucherin  Flea Marley maßgeblich verantwortlich ist . Die einzelnen Romane enden in der Regel mit einem Cliffhänger, insbesondere die Geschichte um Jack und Flea zieht sich durch alle Romane. Mo Hayder gelingt es Personen und Orte genauso gut zu beschreiben, wie die Gefühlswelt der Charaktere. Das Buch hat auch einen leichten sozialkritischen Touch.

Das Buch ist einfach zu lesen, in abwechselnden Perspektiven wird die Geschichte unterschiedlich beschrieben.
Die Figuren werden lebhaft beschrieben. Alle Figuren haben beruflich und privat unterschiedliche Problem und Sorgen, das macht die Figuren nicht unbedingt sympathisch, aber sehr authentisch.


Mo Hayder schaft es in dem fünften Teil der Serie auf gleichem Niveau anzuknüpfen. Durch die sozialkritischen Andeutungen kann man sagen das Hayder auch eine schriftstellerische Reife entwickelt . Die Serie um Caffery und Marley gehört für mich zu den besten Krimi Serien im Bereich der Unterhaltungsromane. Iich bin jedes Mal auf den Nächten teil gespannt. Ich vergebe 4,5 von 5 Leseratten.




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