Dienstag, 19. Mai 2015

[Autoren und Buchpräsentation] Heute stelle ich euch Christina Stöger vor.

Hallo ihr Lieben,
heute stelle ich euch die super sympathische Autorin des Buches,"Mia und der blaue Schal ", Christina Stöger vor. Ich habe die Autorin auf Facebook kennengelernt und sie war mir auf Anhieb sympathisch. Das Cover des Buches ist wunderschön und hat mich persönlich sofort angesprochen. 


Mit dem Schreiben habe ich 1997 angefangen. Warum? Um die Trennung von meinem ersten Freund zu überwinden. Noch recht unbeholfen, einfach mal die Gedanken aufgeschrieben... und siehe da, es half!
Zurück gekommen ist er zwar nicht, aber ich habe die Gedichte alle noch und kann auch jetzt darüber schmunzeln.
Zwischendurch schrieb ich immer mal wieder, um die Last des Alltags bewältigen zu können.
Als ich dann 2004 mein Abitur nachholte, habe ich, mit Unterstützung meines Mannes, einfach mal angefangen Kindergeschichten zu Papier zu bringen. Ich hatte davon keine Ahnung und habe einfach mein Herz und meine Finger schreiben lassen.
Diese Geschichten verstaubten dann in meiner Schublade, bis ich Ende 2009 auf eine Internetseite gestoßen bin. Dort stellte ich meine Gedichte der Öffentlichkeit das erste Mal zur Verfügung. Die Reaktionen waren so positiv, dass ich erneut mit dem Schreiben begann. Es folgten weitere Geschichten und auch einige Gedichte.
Im April 2010 fragte ein Internetradio bei mir an, ob sie meine Geschichten in ihrem Radio spielen dürften. In einer Kindersendung meine Geschichten? Ich war ganz aufgeregt und stimmte natürlich zu.
So begann auch meine Karriere in der Welt der Internetradios.
Es folgten einige Veröffentlichungen in diversen Internetforen. Dort wurde auch eine Geschichte von mir gefunden und trat die Reise über den großen Teich an. Meine Geschichte, "die Biene Lilly", wird im Laufe dieses Jahres in einem Arbeitsbuch für deutschsprachige Studenten in den USA erscheinen.
Meine liebe Freundin Irmgard Anderfuhr begleitet mich seit Anbeginn dieser Zeit. Sie gibt mir Halt und Kraft mit ihrer Freundschaft auf dem langen Weg zu unserem eigenen Buch. Höhen und Tiefen haben wir gemeinsam durchschritten. Sie ist selber Autorin und wir planen einige gemeinsame Projekte in der Zukunft.
Wenn ich gefragt werde, warum ich denn schreibe, dann kann ich nur sagen, dass ich meine Gedanken und Gefühle gerne anderen Menschen zur Verfügung stellen möchte. Ich denke, dass sich fast jeder Mensch in der einen oder anderen Geschichte wiederfindet. Auch meine Gedichte sind mit viel Herz geschrieben.
Die Fotografie, ein weiteres Hobby von mir, unterstützt die Aussagen der Texte noch zusätzlich.
Auch einige Videos habe ich bereits bei youtube und myvideo veröffentlicht. Dort sind Bilder und Gedichte / Geschichten in Harmonie zu betrachten.
Ich hoffe sehr, dass mein Traum, mit meinen Gedichten / Geschichten den Menschen eine kleine Ruheinsel in dieser hektischen Zeit zu verschaffen, wahr wird. 
(Quelle  http://christina-stoeger.de/)

Die Autorin bei Facebook

Homepage

 

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (31. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3734744954
  • ISBN-13: 978-3734744952

Kurzbeschreibung

Nach einem misslungenen Selbstmordversuch wird Mia Falter in die psychosomatische Klinik am Meer eingewiesen und lernt dort die Psychologin Katharina Pescado kennen. Die Sitzungen sind erfolgreich und nach einiger Zeit beginnt Mia ihr neues Leben. Doch es ist nicht so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat. In ihrer Umgebung passieren einige Morde, in die sie verwickelt zu sein scheint – allerdings kann sie sich nicht erinnern, diese gesehen zu haben, geschweige denn, dass sie als Zeugin eine Aussage dazu machen könnte ... Dabei wollte Mia jede Verbindung zu ihrem alten Leben hinter sich lassen. Und nun das! Wieder ein Mord in ihrer Umgebung. Zieht sie den Tod magisch an, weil sie ihm vor Monaten entkommen ist? Fragen über Fragen, die dieser Roman seinem Leser stellt, der mit in die Abgründe der menschlichen Seele gerissen wird ...



Leseratte: Seit wann schreibst du selber?
Christina: Meine erstes Gedicht entstand 1997 (aus Liebeskummer) und meine erste Kindergeschichte schreib ich 2003. Der erste Roman »brennende Liebe« ist 2012 beim epv Verlag erschienen.


Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
Christina: Ja, ab und zu lese auch ich ganz gerne. :) Eigentlich mag ich jedes Genre … Thriller, Krimi, Liebe, Mystic … nur gut geschrieben muss es sein und mich fesseln.


Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht? 
Christina: Erotikromane sind nicht so ganz nach meinem Geschmack – obwohl sie auch gut sein können :)


Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?:
Christina: Mein Papa sagte mal zu mir, ich solle eine Geschichte über einen Stein schreiben, der aus den Bergen kommt und im Meer landet. Das habe ich dann auch getan. Stony, der kleine Stein war meine erste Kindergeschichte …


Leseratte: Wer sind deine Vorbilder? 
Christina: Ich habe nicht wirklich ein Vorbild, aber ich bewundere starke und selbstsichere Personen mit viel Herz und Verstand.


Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
Christina: Och, da ist alles Mögliche angesagt. Ich liebe es mit meinen Freundinnen zu telefonieren, bei facebook zu chatten oder auch Gassi zu gehen mit meiner kleinen Havaneserhündin.


Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
Christina: Ich finde »der kleine Prinz« ganz toll. Aber es gibt auch andere schöne Bücher, die ich gerne gelesen habe. Ein »Lieblingsbuch« habe ich allerdings bisher nicht.


Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor?
Christina: Früher fand ich Wolfgang Hohlbein toll. Heute lese ich alles, was mich anspricht. Gerne habe ich die Bücher von Anna Loyelle – Liebe im Sommerregen – in dem auch meine Gedichte veröffentlicht sind gelesen oder auch die Bücher von Astrid Freese und weiteren Autorinnen, die ich kennenlernen durfte.


Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ? 
Christina: Ja, es gab da wirklich einige Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Wenn mich ein Buch nicht fesselt oder es nicht mein Herz berührt, dann ist es sehr schwer, es zu lesen. Obwohl ich vor jedem Autor Respekt habe. Schließlich schreibt jeder mit Herzblut die Zeilen, die er veröffentlicht – nur ist es eben Geschmackssache, ob einem das Buch gefällt.




Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
Christina: Mein Mann findet es sehr spannend, was ich mache und auch meine Mutter und meine Schwiegermutter stehen hinter mir. Ansonsten habe ich keine Leseratten in der Familie. Meine Freundinnen sind meine besten und treuesten Leserinnen und dabei auch meine größten Kritikerinnen ;)


Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ?
Christina: Ganz viel Musik, meinen Mann und meinen Hund :)


Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich :
Christina: Ich möchte bei diesem Satz gerne etwas ausholen und sage folgendes dazu: »Wenn ich ein Buch schreibe ...
dann liegt ein weisses Blatt Papier vor mir und ich male mir meine eigene, bunte Welt. Jedes Wort hat einen bestimmten Sinn und eine Bedeutung für mich. Jeder Satz ist wohl durchdacht und ausformuliert. Manchmal dauert es Tage, bis ein Kapitel beendet ist, machmal aber auch viel länger. Ich lebe, lache und weine mit meinen Protagonisten, die in dieser Zeit zu einem Teil meines Lebens werden. Nachts träume ich von ihnen und ihrem Schicksal und am Tage rede ich über sie. Nur meine Seele weiss, wie sie ihr Glück finden, in welcher Stadt sie leben und wie sie ihre Umgebung wahr nehmen. Ich bin Architekt, Maler und Landschaftsgärtner zugleich. Ich gestalte ihren Lebensraum, bestimme ihr Handeln und ihr Gedanken. Durch mich erwachen sie zum Leben. Doch manches Mal übernehmen auch sie die Handlung und ich lasse mich führen. Sie werden zu einem Teil von mir und ich werde ein Teil meiner eigenen Geschichte.
Und sobald ich das Fenster an meinem PC schließe, das Buch beende, die Tasten ruhen hat sich ein Teil meines Ichs in meinem Roman, meinen Geschichten oder Gedichten verewigt. Und wenn ich eines Tages nicht mehr sein sollte, dann bleibt dieser Teil von mir unvergessen. Auch, wenn er nur im Keller schlummert oder auf einem Dachboden liegt ... Ein Stückchen meiner Seele, meines Wesens bleibt.«

Wie immer an dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Christina Stöger bedanken, für das tolle Interview. Ich hoffe ihr konntet wieder ein neues Buch für euch entdecken und das Interview hat euch gefallen.
Bis zum nächsten Mal, eure Leseratte Petra ♥





Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    hey, diese Christina Stöger hat ja voll eine poetische Ader, was ich besonders nach der letzten Frage so empfinde.

    Auf die Homepage werfe ich gerne mal einen Blick..Danke für das geführte Interview .

    LG..Karin...

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    1. Schön das es dir gefallen hat liebe Karin. LG Petra

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