Freitag, 24. April 2015

[Rezension] "Ein verheißungsvoller Frühling" Amanda Cabot

" Ein Buch, bei dem man den Vorgängerroman 
Der Sommer, der so viel versprach, gelesen haben sollte.
Charlotte Hardings Leben hat dramatische Wendungen genommen: Zuerst wurde ihr Mann ermordet, dann stellte sich heraus, dass ihr neugeborener Sohn blind ist. Doch Charlotte ist fest entschlossen, für sich und ihren Sohn eine neue Zukunft aufzubauen. Mit Fleiß und harter Arbeit schafft sie es, sich als Schneiderin zu etablieren. Sogar ein zarter Hoffnungsschimmer des Glücks fällt in ihr Leben, als sie dem charmanten Barrett Landry begegnet. Doch das Gefühl der Sicherheit ist trügerisch: Die dunklen Schatten der Vergangenheit drohen Charlotte bald einzuholen …

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Amanda Cabot lebt mit ihrem Mann in Wyoming, USA, und machte zunächst als Informatikerin Karriere, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft fürs Schreiben widmete. Ihre Romane waren bereits für zahlreiche Preise nominiert. 


Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen und leider erst zu spät erfahren, dass es bereits der zweite Band einer Buchreihe von Amanda Cabot war. Daher viel es mir sehr schwer Anschluss zu bekommen. Bis zuletzt blieben Dinge offen, die sicherlich, hätte ich den Vorgängerroman "Der Sommer, der so viel versprach" gelesen,  geklärt worden wären. Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, die alle ein großes ganzes bilden. Besonders die Liebesgeschichte  rund um Charlotte Harding und Barrett Landry ist wundervoll und geht ans Herz. Leider fand ich, dass das Buch auch einige Längen aufweist zu Beispiel wenn es um die Politik geht, für die sich Barret Landry interessiert.

Amanda Cabot hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Das Buch wird zu größten Teil aus der Sicht von Charlotte geschrieben.. Als Leser kann man sich ein sehr schönes Bild von den Schauplätzen machen, was mir immer gut gefällt.  Auch der christliche Aspekt ist sehr schön in die Geschichte mit eingebunden, so das auch Leser, die nichts mit Religion zu tun haben, das Buch lesen können.

Charlotte ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die bis jetzt alle Hürden gemeistert hat. Wie sie mit ihrem blinden Sohn umgeht ist einfach rührend. Ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen und bis zum Ende gehofft, dass sie nicht wieder von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird. Auch Barret Landry muss man einfach mögen. Er gibt Charlotte einen gewissen Halt und kümmert sich auch rührend um Charlottes Sohn. Auch die Nebencharaktere sind sehr schön herausgearbeitet  und geben dem Ganzen den besonderen Schliff.

Ein tolles Buch mit ein paar Längen. Man sollte unbedingt den ersten Teil "Der Sommer, der so viel versprach" gelesen haben, ansonsten bekommt man ein paar Probleme den Anschluss zu finden. Ich vergebe vier von fünf Leseratten.


Mein Dnak geht an Maria Lahnstein und den Francke Verlag für das Rezensionsexemplar.

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