Dienstag, 7. April 2015

[Gastrezension von Karl Donatz] "Todesgeil" Bryan Smith

"Sehr ins Detail gehender Schocker, nichts für schwache Nerven"
Als Rob seinen Wagen volltankt, taucht dieses sexy Gothicgirl auf und hält ihm eine Knarre an den Kopf. Sie braucht einen Chauffeur, denn sie verfolgt vier Jugendliche, die über sie gelacht haben. Offenbar will sie die abknallen.
Rob kann es nicht fassen. Doch noch weniger versteht er sich selbst: Er will bei ihr bleiben, er will Sex mit ihr, er will ihr beim Morden helfen. Denn es tut gut, endlich seine Wut und Lust zu befriedigen …
Bryan Smith zeigt das einzig echte Monster: den Menschen. Fans von hartem Horror a la Richard Laymon, Jack Ketchum oder Brett McBean können hier bedenkenlos zugreifen. Bryan Smith schlägt voll zu – unter die Gürtellinie!(Quelle Festa Verlag)
Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.
Das junge Gothikgirl Roxie entführt den ahnungslosen Rob und begibt sich mit ihm auf eine blutige Jagt auf ein paar Jugendliche, nur weil diese sie auf Grund ihres Aussehens, beleidigt haben.
Was folgt ist eine Orgie aus Gewalt, Folter, Mord und Sex. Während Rob anfänglich sich noch dagegen sträubt, lässt er sich immer mehr in den Strudel hineinziehen, bis es auch für ihn kein Zurück mehr gibt. 
Der Slasher-König  Bryan Smith hat sich in diesen Roman einer Story angenommen die frei von Fantasy oder Horror Elementen ist. Dadurch entsteht eine Geschichte, die tatsächlich so geschehen sein könnte. Dabei geht Bryan Smith wieder einmal sehr ins Detail, was man ja auch von einem Slasher-Autor erwartet. Ich erlaube mir kein Urteil ob das sein muss, es ist halt eine Form von schriftstellerischer Freiheit.


Das Buch ist einfach zu lesen und die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt.

Neben Rob und Roxie, handelt das Buch noch von den  Jugendlichen, sowie  von einem weiteren Paar, dass mordend durch die Lande zieht. Als Leser schwankt man zwischen Akzeptanz und einer distanzierten Haltung, nicht nur gegenüber den Gewalttätern

Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde auch im Gegensatz zu  dem Roman Verkommen, von Bran Smith ( Festa-Verlag),  eine schriftstellerische Steigerung zu sehen, die Geschichte ist alles andere als oberflächlich  und man sollte sie auch nicht auf die Slasher Elemente reduzieren. 
Ich vergebe vier von fünf Leseratten. 


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Danke an den Festa Verlag, für das Rezensinsexemplar.


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