Mittwoch, 1. April 2015

[Gastrezension von Karl Donatz] "Revival" Stephen King

 "Mein erster Stephen King und ich bin begeistert.
Der kleine Jamie spielt vor dem Haus mit seinen Plastiksoldaten, da schiebt sich ein dunkler Schatten über ihn, ein Schatten, den er sein Leben lang nicht loswerden wird. Er blickt auf und sieht Charles Jacobs über sich, den jungen Methodistenprediger, der in der neuenglischen Gemeinde gerade sein Amt antritt. Im Nu gewinnt der charismatische Jacobs die Herzen der gottesfürchtigen Einwohner. Den Kindern haben es vor allem die elektrischen Spielereien angetan, mit denen er Bibelgeschichten veranschaulicht. Das alles endet, als ihn ein entsetzlicher Unfall vom Glauben abfallen lässt und er eine letzte Predigt hält, die in einer rasenden Gottverfluchung gipfelt. Von der Gemeinde verstoßen, tingelt er fortan über die Jahrmärkte, wo er elektrische Experimente vorführt, die zunehmend spektakulärer werden. Und immer schrecklichere Folgen nach sich ziehen. Über die Jahre trifft Jamie, inzwischen drogenabhängiger Musiker, wiederholt auf Jacobs, der ihn jedes Mal tiefer in seine dämonische Welt zieht. Als Jamie sich dessen klar wird, gibt es kein Zurück mehr. Das finale Experiment steht bevor.
 
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, "Carrie", erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.
Als  Jamie Morten das erste Mal auf Charles Jacobs trifft ist er sechs Jahre alt. Sie verlieren sich wieder aus den Augen und treffen Jahre später wieder aufeinander und jedes Mal wird das Leben von Jamie Morten in neue Bahnen gelenkt. Der Roman ist die Geschichte seines Lebens und die des Charles Jacobs, der durch einen Schicksalsschlag alles verliert .
Das Buch war mein erster Stephen King, er hat auch recht wenig mit Horror oder Fantasy zu tun. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war sehr lebendig erzählt. Ich konnte  mich stehts an den Schauplätzen zu unterschiedlichen Zeiten hinversetzen. Die Geschichte um fast den Zeitraum von 1962 bis heute . Da die Hauptfigur von Beruf Gitarrist ist, bekommt der Leser auch ein wenig Musikgeschichte serviert.
Das Buch ist einfach zu lesen. Es wir aus der Sicht des Jamie Morten aus der Ich-Perspektive erzählt

Die Figuren werden recht lebendig beschrieben und man kann sich schnell in die Rollen hinein versetzten.
Ein tolles Buch, dass mich von der ersten Seite an begeistert hat. An ein paar Stellen vielleicht ein wenig lang, aber toll geschrieben und mit Sicherheit nicht mein letzter Stephen King.Von mir gibt es 4,5 von 5 Leseratten und eine Leseempfehlung.


Danke an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

        

1 Kommentar:

  1. Hallo Petra,

    nun habe schon ewig keinen King mehr gelesen..hm vielleicht sollte ich noch mal wieder damit anfangen...augenzwickern...die Rezi macht Lust.

    LG..Karin..

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