Montag, 12. Januar 2015

[Rezension] "Serien Killer" Dan Wells

Spannend. Einzigartig. Auch etwas für Leser, die das Genre Thriller nicht so mögen.
 »Ich will nicht anders sein als andere. Ich will zur Schule gehen, ausgehen, Mädchen kennenlernen. Doch da ist etwas in mir, das ich nicht kontrollieren kann. Ich bin ein Killer. Und ich fürchte mich vor dem Moment, an dem ich erneut zuschlagen werde...« Mit seiner Trilogie um den jungen John Cleaver hat Bestsellerautor Dan Wells den coolsten Serienkiller aller Zeiten in den Kampf gegen dämonische Feinde geschickt – und gegen sich selbst. Millionen Leser haben Johns unorthodoxe Aufklärungsmethoden weltweit verfolgt und die Serie als »einzigartig« und »wegweisend« gefeiert. Dieser Band vereint erstmals alle drei Romane für das unvergleichliche komplette »Serienkiller«-Erlebnis.
Diese Trilogie habe ich regelrecht verschlungen. Es handelt sich hier um einen besonderen Thriller, der auch  etwas ins Fantasy Genre übergreift. Denn die Serienkiller, die der 16 jährige, selber  soziophatische Protagonist John jagt, sind Dämonen. John wächst selber mit dem Kontakt zu Leichen auf, da seiner Mutter und seiner Tante das Beerdigungsinstitut der Stadt gehört. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten, da es sonst die Spannung nimmt, doch ich fand es sehr interessant, die Vorgehensweise einer Einbalsamierung und das ganze drum herum zu erfahren, das nach dem Tode mit den Leichen passiert. Jedoch wird dieses in jedem der drei Bücher immer wieder erklärt, so das es dann, wenn man die Bücher sofort nacheinander liest, schon wieder zu viel des guten war. Der Protagonist John wächst mit jedem der drei Bücher an seinen Aufgaben und  er versucht immer wieder gegen seine eigenen Mordgedanken anzukämpfen um dem Soziophaten in sich nicht die Überhand zu ermöglichen.  Ich fand dieses Buch  wirklich gut. Es ist eine besondere Art von Fantasy Thriller, wie man sie sonst nur von Richard Laymon oder Steven King gewohnt wäre.
Die Bücher werden aus der Ich Perspektive von John erzählt und sind sehr flüssig und leicht zu lesen. Einmal begonnen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das einzige was mich etwas gestört hat waren die Wiederholungen in jedem Roman, die aber wahrscheinlich hilfreich sind, wenn man die Bücher nicht sofort nacheinander lesen würde.
Ich mochte die Protagonisten sehr. Sie waren sehr realistisch und sympathisch dargestellt und man konnte mit ihnen fühlen und ihre Handlungen nachvollziehen. Auch wenn John ja selber eine gestörte Persönlichkeit besitzt, konnte man ihn sympatisch finden und mit ihm, auf ein gutes Ende hoffen.
Ein wirklich außergewöhnlicher Fantasy Thriller, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Ich gebe aber nur vier von fünf Leseratten, weil es einige Wiederholungen gab. Wenn man die Bücher aber mit einem Zeitabstand lesen würde, wären sie nicht mehr störend.

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    der Preis macht ja schon mal Freude, denn den 1.Teil hatte ich mir mal von einer Freundin ausgeliehen.
    Das ist dann schon eine Kaufüberlegung wert...

    LG..Karin..

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