Montag, 19. Januar 2015

[Rezension] "Leonardos Zeichen" Jo Berger

" Wunderschöner Auftakt einer tollen Liebesgeschichte"
Träumerisch. Humorvoll. Lebensnah. Ein romantischer Episodenroman voller Träume und Humor. Nicht die Augen sind das Tor zu Seele: Es ist die Stimme. Und diese Stimme hat Farben gemalt. Grün auf Grün. Seele auf Seele. Ein Neuanfang unter Italiens Sonne. Ein kleines Haus am Meer, alte Freunde und eine junge Liebe. Leonardo und Anna sind glücklich. Und sie sind erstaunt, als sie feststellen: Glück ist ansteckend. Das spürt auch der alte Toni, der unter der Fuchtel seiner Frau steht. Dabei möchte er so gerne mal ein bisschen Macho sein ... Die Episoden erscheinen alle sechs bis zehn Wochen und können als abgeschlossene Kurzgeschichten gelesen werden. Lesermeinungen: "Man fängt an zu lesen, und kann sofort visualisieren, wie wundervoll es in Strongoli sein muss. Man ist sofort verbunden mit der Stadt, dem Haus und jedem einzelnen Menschen, der erwähnt wird, da steckt so viel Feingefühl drin, das ist wirklich wundervoll." "Ein paar Mal habe ich laut gelacht. Der Witz kommt nicht zu kurz, trotz des doch ernsten Themas"
Die Autorin Jo Berger hat sich bei diesem Auftakt einer Kurzgeschichten Serie wirklich große Mühe gegeben. Sie hat diesen Roman mit ihrer bildhaften Beschreibung, ihren tollen Charakteren und einem liebevollen Schreibstil zu etwas ganz besonderem gemacht. Man ist als Leser mitten im Geschehen und sofort sind einem die Bewohner des kleinen Dörfchens Strongolia ans Herz gewachsen. Als Leser hat man das Gefühl selbst vor Ort zu sein und mitzuerleben wie Leonardo endlich seine Anna in die Arme schließen kann. Man wünscht den beiden sofort, dass sie den Neuanfang in Strongoli  zusammen schaffen. Ich persönlich fand es wie einen Kurzurlaub am Meer, einfach toll.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und sehr bildhaft, so das einem Mensch als auch Landschaft sehr nahe gebracht werden.
Die Protagonisten Leonardo und Anna sind mir schnell ans Herz gewachsen. Sie sind sehr gefühlvoll erschaffen worden und sind meiner Meinung nach auch sehr tiefgründig und realistisch. Dafür das es ja nur der Auftakt der Reihe war, hat man schon viele Einblicke in ihr Gefühlsleben und in ihre Vergangenheit bekommen. Auch die Bewohner von Strongoli waren mir sofort sympathisch. Man fühlte sich als Leser selber wie bei einer Stippvisite in Italien.
Ein toller Auftakt der Liebesromanserie. Wie ein Kurztrip ans Meer, einfach zum abschalten und genießen. Von mir gibt es hier vier von fünf Leseratten.

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Morgen,

    Hm, Liebesgeschichten sind wohl zur Zeit total "in" oder wie mir scheint.

    LG..Karin..

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