Montag, 24. November 2014

[Gastrezension] von Karl "Endgame" von James Frey


"Ein Buch bei dem die Meinungen auseinander gehen.Das meiner Meinung nach leider nicht hält, was versprochen wurde"

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch. Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. Mehr als ein Buch - Geheime Botschaften im Text und Links im Buch führen zu einem gigantischen Krypto-Rätsel im Netz. Wer die Informationen entschlüsselt und das Rätsel als Erster löst, gewinnt 500.000 Dollar in Gold. ENDGAME von James Frey ist ein einzigartiges, crossmediales Konzept, das neben Buch, Krypto-Rätsel und dem Gold ein aufwendiges Computer-Game sowie einen Kinofilm umfasst. Erstverkaufstag 07. Oktober 2014
Das Buch wurde Countdown massig angekündigt. Neu sollte sein, dass der Leser mitmachen kann, indem er sich an der Rätsel suche beteiligt, ein Gewinn winkte auch noch. Entsprechend groß war das Interesse .
Leider wurden die Erwartungen absolut nicht erfüllt. Als Leser war mir das Rätsellösen nicht wichtig, sondern die Geschichte und die war recht dürftig. Der Autor verstrickt die schon von Erich von Däniken aufgestellte Theorie, dass wir Menschen von anderen Sternen kommen. Die Menschen haben sich ihre eigene Welt geschaffen  und nun wird verlangt, dass nur eins der  12 Völker überleben darf. Der Leser begleitet nun die 12 Spieler rund um die Welt. An historischen Orten wie z.B. die Terrakotta Armee in China müssen sie Rätsel lösen. Die Beschreibung der Orte fand ich ganz Intersannt.
Wie immer sind ein paar der Spieler davon  recht böse und Rücksichtslos, einige sympathisch gezeichnet und eine Romanze zwischen zwei Spielern gibt es natürlich auch.
Einige Spieler mussten im dem ersten Teil schon ihr Leben lassen. Andere werden im zweiten Teil dazu kommen  und es bedarf nicht viel Verstand, wer im letzten Teil übrigbleibt und wie es höchstwahrscheinlich ausgeht. Denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein  Liebespaar sich bekriegt.
12 Spieler. Jeder ein Vertreter eines Uralten Volkes, im Kampf um dessen Überleben. Jeder gegen jeden,bis zum bitteren Ende. Die Spieler müssen drei Schlüssel finden. Dabei gegen andere Spieler kämpfen,  Sie jagen und sind Gejagte. Sie schmieden Zweckbündnisse untereinander.
Das Buch ist einfach zu lesen, da die Spieler teilweise Bündnisse eingehen behält man auch den Überblick. Der Autor verzichtet auf tiefgehende Beschreibungen. Manche Sätze werden immer wieder wiederholt. Bedenkt man das ca. 50 Seiten des 568 Seiten Buches gar nicht, oder nur wenig bedruckt sind schrumpft das Buch auf vielleicht ca. 500 Seiten.
Die Charaktere, im Buch als Spieler bezeichnet, werden unterschiedlich dargestellt. Manche rücksichtslos, andere Sympathisch, aber alle nehmen ihre Rolle an und hinterfragen sie kaum oder gar nicht .
Ein durchschnittliches Buch, dass nicht das hält was angekündigt worden ist. Ich vergebe nur drei von fünf Leseratten.

Danke an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezi, die gar nicht so weit von meinen Gedanken zu diesem Buch abweicht
    (dabei bin ich im Moment noch auf Seite 300). Ich glaube aber nicht, dass da noch sehr viel
    kommt.
    Sonnige Montagsgrüße,
    Hibi

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  2. Ahhh! Du hast aktuell Schneeflocken auf deinem Blog! Ok, das gehört jetzt nicht hierher, aber das hat mich grad so begeisert ... Äh, ja, zum Buch: Ich selbst hab es nicht gelesen, aber nach den vielen schlechten Rezis hab ich das auch nicht vor. Außer, jmd. leiht es mir mal aus. Geld werde ich keines investieren. Was ich immer wieder interessant finde, ist die Art und Weise, wie die großen Verlage noch vor der Veröffentlichung die Leser neugierig machen. Ich war auf der Messe Frankfurt, und alle redeten von Endgame. Es wird mit enorm viel Geld hochgepusht – und hält nicht, was es verspricht. Das ist ein Stück weit typisch. Da sind mir Bücher wie mein Eldorin lieber: Ich kann es absolut nicht pushen, aber so nach und nach wird es immer bekannter. Einfach, weil die Leser es gut finden. So soll es sein. (Und das gilt nicht nur für meines, das ist auch bei mach anderem Indie-Autor so.)

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    1. Da stimme ich dir vollkommen zu. Die "kleinen" Autoren, haben meistens die besten Bücher ;) LG Petra

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  3. Hm, bei so viel Werbung bin ich persönlich immer eher vorsichtig. Und wie immer gibt es viel Lob für das Buch und auch viel Kritik.

    Und deshalb bin ich auch eher noch unentschlossen, ob es wirklich einen Kauf meinerseits wert ist..

    Mal schauen..LG..Karin..

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    1. Ja Karin, ich würde es mir auch überlegen an deiner Stelle ;) LG Petra

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