Dienstag, 25. November 2014

[Autoren und Buchpräsentation] Diese Woche stelle ich euch den Autor "Bernar LeSton" und seien Werke vor.

  "Es ist mal wieder soweit und ich stelle euch heute den Autor "Bernar LeSton" und sein Kinderbuch "Thomas von Elke " vor. Zudem hat Bernar LeSton viele seiner Kurzgeschichten in bekannten Anthologien veröffentlicht. Unter anderem auch passend zu Vorweihnachtszeit, zwei weihnachtliche Anthologien.
Der passionierte Nachtportier Bernar LeSton befasst sich beim Schreiben von Kürzest- und Kurzgeschichten zumeist mit den düsteren Seiten der Phantastik, zu der ihn auch die Nähe seiner Wohnung zur Rüsselsheimer Festung und zum romantischen Verna-Park inspiriert. Besonders die verwunschene Grünanlage, benannt nach der eigenwilligen Freifrau Wilhelmine von Verna, hielt schließlich Einzug in die eine oder andere Geschichte - und so scheint es zwangsläufig, dass sich darin auch Spukgestalten, Geister und Unholde umhertreiben.

Den Autor findet man hier: 


Thomas von Elke

Kurzbeschreibung

Elke hatte sich schon sehr lange ein richtiges Haustier gewünscht, dann bekam sie Thomas, die Schildkröte. Doch die war anders, als sie erwartet hatte. Und das würde nicht die einzige Überraschung bleiben



Anthologien in denen Bernar LeSton`s Kurzgeschichten zu finden sind. 

 

Phantastische Weihnachten

Kurzbeschreibung

Wenn ein Rentier von seinem Ärger mit dem Weihnachtsmann berichtet, Zombies am Heiligen Abend über den Friedhof ziehen, in der Zukunft ein mysteriöses Rätsel das Weihnachtsfest retten soll; warum ein Schornsteinfeger einen neuen Beruf findet, mit wem Luzifer das Weihnachtsfest verbringt und noch viele weitere spannende, phantastische und rührende Geschichten zum schönsten Fest des Jahres sind in diesem Sammelband enthalten. 24 Geschichten von Autoren aus Deutschland und Österreich für 24 Tage in der Adventszeit – ein phantastischer Adventskalender für Groß und Klein, Jung und Alt.

Jedes Wort ein Atemzug: Winter- und Weihnachtsgeschichten

Kurzbeschreibung

Winter- und Weihnachtsgeschichten, die das Herz erwärmen. Für Erwachsene und Kinder.
Besinnliche, traurige, fröhliche, erfrischende Geschichten, Märchen und wahre Geschichten laden zum Lesen ein.
Geschrieben von Autoren aus der ganzen Welt, hat jede Geschichte ihren eigenen Zauber, ihr eigenes Leben.  


Exotische Welten

Kurzbeschreibung

Millionen Planeten allein in unserer Milchstraße, fantastische Imperien und unglaubliche Reiche im Multiversum. Mit dieser außergewöhnlichen Kurzgeschichtensammlung gerät die Vorstellungskraft nicht nur an ihre Grenzen, sondern weit darüber hinaus. 25 deutsche Top-Autoren der Phantastik zeigen, dass Science Fiction, Fantasy, Steampunk, Grusel und Horror nicht aus Übersee kommen müssen.


Draculas Erben

Kurzbeschreibung

Dieses Buch ist dem irischen Schriftsteller Bram Stoker - Vater des Grafen Dracula - gewidmet. Mit seinem Werk inspirierte dieser Generationen von Lesern und Autoren, von denen sich einige zusammenfanden, um das Werk Bram Stoker's mit Draculas Erben fortzuführen.
Die Dunkelheit ist ihr Element. Die Kreaturen der Finsternis erheben sich aus ihren Särgen, um unter uns zu wandeln und nach dem roten Lebenssaft zu trachten. Auf der anderen Seite stehen fanatische Jäger, die diesen untoten Zeitgenossen im Kampf begegnen, um die Welt vor der Verderbnis der Dunkelheit zu bewahren.
Folgen Sie uns in 33 ausgewählt fantastischen Geschichten in die Finsternis der Nacht, wo untote Kreaturen lauern. Blutgierige Wesen, die arglosen Menschen das Leben aussaugen. Und Vampirjäger, getrieben von Hass und Furcht vor diesen Kreaturen, auf der Jagd nach diesen.





Leseratte: Was machst du so in deinem Alltag:
Bernar: Hauptsächlich schreibe ich, bin klassischen Filmen verfallen und stöbere immer mal wieder gerne in Büchern – da bevorzugt Kurzgeschichten-Sammlungen und Rollenspiel-Regelwerken.
Leseratte: Was schreibst du für Bücher?:
Bernar: Generell befasse ich mich mit der dunklen Seite der Phantastik (viel Grusel, ein wenig Mystery oder Fantasy und sehr selten Science Fiction). Ich bin jedoch stets daran interessiert mich schreiberisch auszuprobieren, weil ich es schlimm fände, sich selbst einzuschränken oder einzuengen.

Leseratte: Seit wann schreibst du selbst?
Bernar: Ich begann im Juli 2010 zu schreiben. Vorher hatte ich zwar schon etliche Abenteuer für unsere langjährige Rollenspielrunde geschrieben. Das kam mir aber nicht wie Schreiben vor, sondern diente ja lediglich dazu, dass wir Spielmaterial hatten, um die Spielgruppe am Laufen zu halten.
Leseratte: Liest du auch selber Bücher, wenn ja welches Genre?
Bernar: Ich bin den Kurzgeschichten verfallen und das in vielerlei Ausprägung: Klassischer Grusel, Fantasy und Science Fiction decken wohl die grobe Richtung ab.
Leseratte: Welches Genre magst du absolut nicht?
Bernar: Diejenigen, mit denen man sich am meisten schwer tut. Benennen kann ich das aber nicht wirklich.
Leseratte: Wie bist du zum Schreiben gekommen ?
Bernar: Es war eher ein Zufall: Ich saß in der Schweiz inmitten eines Sonnenaufgangs, der den morgendlichen Nebel zu vertreiben versuchte und urplötzlich war da dieser Bursche, der sich von einem tosenden Sturm bedrängt, in einer alten Kate versteckte.

Leseratte: Wer sind deine Vorbilder?
Bernar: Bei den Vorbildern ist es immer etwas schwierig, denn es prägen einen auch manchmal Menschen, die nicht Schreiben. Oftmals mehr als Autoren. Von daher imponieren mir zumeist Menschen, deren Bestrebungen dazu führen, dass sich die Menschen in ihrem Umfeld wohler fühlen und die Stärke bekommen, sich selbst zu verwirklichen.

Leseratte: Was machst du am liebsten wenn du nicht schreibst?
Bernar: Arbeiten! Allerdings nicht nur rein beruflich, sondern auch an sich. Im Fokus steht dabei ein gutes Gefühl sich und anderen Menschen gegenüber, mit denen man zu tun hat.

Leseratte: Was ist dein Lieblingsbuch?
Bernar: Sich auf ein Buch festlegen zu müssen, gleicht einer wahren Herkulesaufgabe. Es gibt so viele wirklich gute Bücher, etliche hervorragende Werke und nur eines soll das Beste sein? Am meisten beeindruckt hat mich bislang jedoch „Der Herr der Ringe“.
Leseratte: Wer ist dein Lieblingsautor? 
Bernar: Beim Lieblingsautoren müsste ich eigentlich den gleichen Bart wie oben herunterbeten, werde es aber nicht tun: Entgegen meiner obigen Aussage zum Lieblingsbuch ist es nicht dessen Autor. Ich mag viele Autoren, ich schätze wenige davon und als wahre Meister würde ich eine Handvoll adeln: Edgar Allen Poe (wegen seiner Schaffenskraft), H.P. Lovecraft (wegen des von ihm entwickelten Mythoses), Henry Slesar (wegen seiner Pointen), Fritz Leiber (wegen seines Humors) und Robert E. Howard (wegen seiner fesselnden Art zu Erzählen).


Leseratte: Hast du schon mal ein Buch abgebrochen, wenn ja warum ?
Bernard: Ich bewerte Bücher immer nach den ersten paar Seiten und dabei zählt für mich nur ein Kriterium: Die erzählte Geschichte muss mich zu fesseln vermögen. Tut sie dies nicht, dann lese ich nicht weiter.

Leseratte: Was sagt dein Umfeld dazu, dass du schreibst ?
Bernar: Hm, dazu solltest du besser mein Umfeld fragen. Schließlich muss es ja damit umgehen, einen in seinem Freundes- und Bekanntenkreis zu haben, der schon einmal inmitten eines Gesprächs den Füller zückt und sein Notizbuch aufschlägt, um eine Idee oder Szene noch rasch festhalten zu müssen, bevor sie sich wieder so hurtig verflüchtigen kann, wie sie gekommen ist.

Leseratte: Du bist auf einer einsamen Insel gestrandet und darfst drei Dinge mitnehmen. Welche wären es ? Bernar: Pez mit Kirschgeschmack, Pez mit Kirschgeschmack und Pez mit Kirschgeschmack. Sorry, Mr. King. ;)

Leseratte: Beende diesen Satz. Schreiben macht mich …
Bernar: … wahnsinnig … glücklich! 
Lieber Bernard, vielen Dank für das tolle Interview, es hat viel Spaß gemacht. Ich hoffe euch hat es genau so gut gefallen und ich sage tschüss bis zum nächsten Mal, eure Leseratte Petra ♥






1 Kommentar:

  1. Hallo Petra,

    was für eine interessante Persönlichkeit!

    LG..Karin..

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