Dienstag, 7. Oktober 2014

[Rezension] "Im Himmel war ich glücklich" Crystal McVea


"Die wahre Geschichte einer lebensverändernden Nahtoderfahrung"
Ein Buch welches Zuversicht und Hoffnung gibt
Wenn ihr mehr erfahren wollt....


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Am 10. Dezember 2009 hörte Crystal McVea auf zu atmen. Das Gesicht der 33-jährigen Mutter von vier Kindern verfärbte sich blau, dann schwarz. Wiederbelebungsversuche scheiterten. Und Crystal erwachte im Himmel … Das hätte sie sich nie träumen lassen. Denn sie glaubte nicht an Gott. Ihr Leben war geprägt von Missbrauch, Verlust, Depression. Gott schien unendlich weit weg oder besser gesagt: nicht existent. Nun war sie bei ihm. Neun Minuten war sie so glücklich und lebendig wie noch nie, obwohl sie klinisch tot war. Dann kehrte sie zurück und beschreitet seitdem einen Weg der Heilung … Crystal McVea erzählt, wie ihr Gott inmitten der Verzweifl ung nachging und Liebe, Vergebung und Heilung schenkte.


Wer fragt sich nicht des öfteren, was passiert wenn ich Tod bin, ist dann alles vorbei, oder gibt es ein Leben nach dem Tod, oder gibt es Gott wirklich, wenn ja, warum lässt er soviel Leid zu?
In diesem Buch erzählt Crystal  McVea ihr Begegnung mit Gott nach ihrem 9 Minütigen Tod. Sie erzählt zuvor ihr komplettes Leben, dass von Gewalt und Missbrauch geprägt war. Man hat als Leser das Gefühl, das Crystal nichts beschönigt oder vor  dem Leser etwas verbergen will. Sie schreibt alles mit so viel Herzblut und Ehrlichkeit, dass es völlig authentisch rüber kommt. Ich habe mich des öfteren gefragt,wie kann ein Mensch solches Leid ertragen und dennoch  eine  tolle Mutter und Ehefrau sein ? Crystal erzählt von ihren Zweifeln an Gottes Existenz, was ich ihr bei dem Leid welches  ihr widerfahren ist, nicht  verdenken kann, dennoch scheint er gerade ihr eine besondere Aufgabe zugewiesen zu haben. Sie soll den Menschen ihr Erlebtes  mit Gott nahe bringen. Dieses macht sie auf schonungslose Art und Weise. Dieses Buch kann gerade für Menschen, die mit ihrem Glauben hadern und Gottes Existenz und das Leben nach dem Tode anzweifeln, eine große Hilfe sein.

Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Ihre Erzählungen sind nicht immer in chronologischer Reihenfolge. Mal erzählt sie aus ihrer Kindheit, dann wieder von heute, aber ich denke sie will dem Leser so veranschaulichen, was für sie am wichtigsten war und wie sie es gerade, in dem Moment, empfunden hat.

Crystal ist eine bemerkenswerte und starke Frau. Trotz jahrelangem Missbrauch und der zerrütteten Ehe ihrer Eltern, die ihr nicht die Geborgenheit gegeben haben, wie es es einem Kind zusteht, hat sie es geschafft, alles besser zu machen.
Ein tolles Buch, welches den Menschen Hoffnung gibt, die selber an ihrem Glauben zweifeln und immer noch auf der Suche nach Antworten sind. Ein Buch von Liebe, Hass, Gewalt und der Kraft Gottes. Ein Lichtblick auf das, was uns allen einmal bevorsteht.
Ich vergebe hier vier von fünf Leseratten.




Kommentare:

  1. Hm, eine schwierige Geschichte..weil Gott und ein Leben nach den Tod immer so eine Sache ist..wie ich persönlich finde...da kann man niemanden überzeugen..Glauben oder nicht Glauben ist hier die Frage=Antwort.

    LG..Karin..

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    1. Das sehe ich genau so wie du liebe Karin ;)

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  2. Das Buch finde ich total interessant. Ob es ein Leben nach dem Tod gibt? Ich weiß es nicht. Stimmt wirklich, nur der Glaube zählt. Ich glaube es, ehrlich gesagt.
    Ich muss sagen, dieser Blog gefällt mir ausnehmend gut.Leseratte, du liest sehr vielseitig. Toll!!!

    LG, Gisela

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