Freitag, 10. Oktober 2014

[Rezension] "Dezember Drama" John Ramsey / Marie Chapian



"Eine berührende und dennoch schockierende Geschichte von Verlust, Trauer, Verzweiflung und dem Glauben an Gott."
Der Unternehmer John Ramsey verliert wie ein moderner Hiob fast alles, was er liebt. Das Furchtbarste: Weihnachten 1996 wird seine sechsjährige Tochter JonBenét ermordet. Obwohl es klare Beweise für die Unschuld der Eltern gibt, verdächtigt die örtliche Polizei John und Patsy des Mordes. In den Medien werden sie als Mörder verurteilt, dabei standen sie nie unter Anklage. In seiner Geschichte schildert John Ramsey aber auch, wie er aus dem dunklen, tiefen Tal wieder herauskam und im Glauben Trost, Frieden und neue Hoffnung fand. Gekürzt: John Ramsey verliert wie ein moderner Hiob fast alles, was er liebt. Das Furchtbarste: Weihnachten 1996 wird seine kleine Tochter JonBenét ermordet. Obwohl es Beweise für die Unschuld der Eltern gibt, verdächtigt die Polizei sie des Mordes. J. Ramsey schildert aber auch, wie er aus dem dunklen Tal herauskam und im Glauben Trost und neue Hoffnung fand.
In diesem bewegenden Buch geht es um den schrecklichen Mord an der kleinen JonBenet Ramsey, die mit 6 Jahren in ihrem eigenen Elternhaus missbraucht und getötet wurde.Der Leser durchlebt hier den Schmerz und den Verlust der Familie mit, auf die eine regelrechte Hetzjagd beginnt, weil man sie für die Mörder ihrer eigenen Tochter hält, obwohl alle Indizien dagegen sprechen. Doch dieses soll nicht der einzige Schicksalsschlag in der Familie bleiben. Mit ihrem starken Glauben, der nach den schrecklichen Ereignissen noch stärker wird, schaffen sie es weiter zu leben und einen neuen Weg einzuschlagen. Ein Buch welches den Leser zu Nachdenken bewegt und einem die Frage stellt, Wie viel Leid  kann ein Mensch ertragen und kann man jemals vergeben?

Das Buch ist leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Mir persönlich wurde aber in dem Verlauf der Geschichte zu viel hin und her gesprungen. Eine chronologische Reihenfolge hätte mir besser gefallen. Zudem waren einige Dinge zu sehr in die Länge gezogen, was das Buch an manchen Stellen ein wenig langatmig erscheinen  ließ.

Die Familie Ramsey weckte in mir zwiespältige Gefühle. Auf einer Seite bewundere ich ihren starken Glauben und ihre Kraft die sie daraus gezogen haben. Auf der anderen Seit fand ich es schrecklich wie Patsy ( die Mutter) ihre 6 Jährige Tochter vermarktet hat.Denn JonBenet hat an etlichen Schönheitswebbewerten und Misswahlen teilgenommen. Sie wurde teilweise in die Rolle einer Erwachsenen gedrängt, was dieses  schreckliche Unglück warscheinlich hervorgerufen hat. 
Ein erschreckendes, fesselndes und sehr emotionales Buch, welches sich mit dem Thema des Glaubens und der Vergebung befasst.Ich vergebe hier vier von fünf Leseratten.


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