Dienstag, 26. August 2014

[Rezension] zu " Das Trauma" von Valentin Zahrnt


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.08.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 08.08.2014 
  • Autor: Valentin Zahrnt
  • Verlag : Qindie
  • ISBN: B00MKFVDC2
  • E-Buch Text: 202 Seiten
  • Genre: Psychothriller 








    Anna und Jan sind aus dem Tal entkommen, ihre Wunden sind verheilt. Aber wie können sie glücklich zusammenleben, nachdem sie Todesängste gelitten und ihre Freunde haben sterben sehen? Jeder versucht auf seine Weise, das Trauma zu überwinden. Doch dann stürzt ein Tänzer in Annas Ballettschule aus großer Höhe. Ihre Welt gerät aus den Fugen, die Schrecken der Vergangenheit verfolgen sie, unbegreiflich und unerbittlich. Der Abstieg in die Abgründe der Wahrheit hat begonnen. Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Das Tal".



    In der Fortsetzung stehen Anna und Jan im Vordergrund des Geschehens. Sie tun sich beide noch sehr schwer damit, mit den Ereignissen in Alaska  klar zukommen. Beide gehen unterschiedlich damit um. Sie versuchen sich gegenseitig etwas vor zumachen, doch das gelingt nicht wirklich. Schon bald dreht Anna völlig durch. Sie attackiert Jan. Benimmt sich völlig schizophren und wird eine Bedrohung für sich und ihre Mitmenschen. Was hat es damit nur auf sich? Ist dieses wirklich nur eine  Nachwirkung von den schrecklichen Vorfällen in ihrer Vergangenheit, oder sind Anna und Jan nur Schachfiguren einer Verschwörung, wie Anna vermutet. Auch die Fortsetzung von " Das Tal " beginnt rasant und spannend, so dass man sofort wieder mitten im Geschehen ist. Aber nach nicht einmal der Hälfte, war es mir dann teilweise etwas langatmig, weil einfach zu viele psychologisches Gerede im Vordergrund stand. Ich denke als eigenständiger Roman, macht das Buch viel her und kann den Leser überzeugen. Aber als Fortsetzung kann es nicht mit seinem Vorgänger mithalten.

    Valentin Zahrnt hat einen tollen, leicht verständlichen  und vor allem leicht zu lesenden Schreibstil, genau so wie ich es am liebsten habe. Dennoch waren mir die Fachgespräche zwischen Jan und Dr. Benounes in dem Buch einfach zu präsent.

    Die Protagonisten, Anna und Jan, sind mir schon im ersten Teil schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn Anna mir schon immer etwas suspekt vorkam, mochte ich sie. Die Charaktere sind sehr authentisch und sehr real wiedergegeben und passen sehr gut in das Gesamtbild des Romans.


    Eine  gute  Fortsetzung mit ein paar kleinen Schwächen, die aber an den Vorgänger " Das Tal" meiner Meinung nach nicht heran kommt. Eigenständig und nicht als Fortsetzung gesehen, ein gutes Buch welches welches man sehr gut lesen  kann.Ich vergebe 3,5  von fünf Leseratten





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