Mittwoch, 9. Juli 2014

Rezension zu "Das Licht im Fenster" von Dorothea Morgenrot

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.06.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 01.06.2014
  • Verlag : Gerth Medien 
  • Autor: Dorothea Morgenroth
  • ISBN: 9783865919366
  • Fester Einband: 352 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
  • Genre: Historische Romane/Christliche Literatur


Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige achtzehnjährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschaft erin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaft lich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ...




Die Handlung  des Buches fand ich wirklich schön, auch wenn es nicht wirklich etwas neues war. Die deutsche Gutshoftochter Charlotte wird Gesellschafterin  in England. Dort lernt sie ihre erste große Liebe kennen und deckt ein Familiengeheimnis auf, welches sie nach Amerika führt. Leider hatte ich aber von Anfang an Probleme mit dem etwas ausschweifenden Schreibstil der Autorin, der das Buch teilweise ziemlich langatmig gemacht hat. Dennoch musste ich wissen wie es mit Charlotte weitergeht und ob sie ihr Ziel erreicht und so habe ich es dann doch immer wieder zu Hand genommen und weiter gelesen.


Die Autorin hat einen sehr ausführlichen Schreibstil, gerade was die Landschaften und die Gegebenheiten an geht. Dieses war manchmal etwas zu viel des guten. Was ich sehr schön fand war die Tagesbucheinträge die das ganze nochmals aus Charlottes Sicht geschildert haben.




Dorothea Morgenroth hat hier wirklich eine sehr sympathische Protagonistin erschaffen, die ich von Anfang an mochte. Sie war authentisch und sehr liebevoll dargestellt. Alle anderen Protagonisten blieben mir leider etwas fremd.ich denke mal aber das dieses so sein sollte, denn Charlotte stand ja im Mittelpunkt des Romans.


Alles in allem ein guter Roman mit teilweise sehr langatmigen Passagen und einen ziemlich ausschweifenden Schreibstil. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Deswegen vergebe ich hier drei von fünf  Leseratten.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen