Sonntag, 22. Juni 2014

Rezension zu " 900 Meilen " von S. Johnathan Davis

  • Aktuelle Ausgabe : 12.04.2013
  • Verlag : LUZIFER-Verlag Steffen Janssen
  • ISBN: B00CC4HHQC
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 280 Seiten
  • Genre: Horror





John ist ein Killer. Das war er nicht immer. Er war ein Geschäftsmann - 
vor der Apokalypse.
Als sich die Toten plötzlich erheben, ist er in New York gefangen und es beginnt ein grauenvoller 900-Meilen-Wettlauf gegen die Zeit, als John versucht, zu seiner Frau zu gelangen.
Schnell muss er feststellen, dass die Zombies das Geringste seiner Probleme sind. Hautnah erlebt er die Schrecken, die Menschen verbreiten, wenn es plötzlich keine Regeln mehr gibt; wenn abscheuliches Handeln keine Konsequenzen birgt und der Tod allgegenwärtig ist.
John verbündet sich mit Kyle, einem ehemaligen Armeepiloten. Gemeinsam fliehen sie aus New York. Auf ihrer Flucht treffen sie einen Mann, der behauptet, die Schlüssel zu einer Untergrundfestung namens Avalon zu besitzen … Werden sich die beiden in Sicherheit bringen können?
 Werden Sie es zu Johns Frau schaffen, bevor es zu spät ist? Machen Sie sich bereit, John und Kyle in diesem rasanten Endzeit-Thriller zu begleiten.




Die Handlung dieses Endzeitromans ist für Fans dieses Genres nichts neues. Die Welt wird von einer Seuche überrannt, die die Menschen in Zombies verwandelt. Es geht um einige Menschen die versuchen diesem Schicksal zu entfliehen. Die Handlung  ist sehr temporeich und man wird sofort  mitten ins Geschehen geworfen. Der Autor gibt keine großen Erklärungen ab, warum und wieso es zu der Seuche kam. Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat, Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgang und mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
S. Johnathan Davis führt dem Leser vor Augen, dass in solchen Extremsituationen der Mensch sein eigener, größter Feind sein wird. Denn statt zusammen zuhalten, heben sich Rangordnungen hervor, weil reiche und machtgierige Menschen das Sagen haben wollen und die armen und schwachen unterjochen. So gerät der Protagonist vom Regen in die Traufe und wir als Leser können ihn dabei begleiten.

Der Autor hat einen sehr leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstil. Einmal begonnen, hat man das Buch sehr zügig gelesen.. Ich persönlich fand den Schreibstil etwas zu temporeich und wäre gerne langsamer in die Geschichte eingetaucht.

Die Protagonisten waren mir leider zu oberflächlich. Ich mag es lieber wenn man mehr Hintergrundinformationen der Charaktere bekommt und sich dadurch mit diesen identifizieren kann. Hier fehlte mir jedoch der persönliche Bezug zu den Protagonisten. Sie waren nicht greifbar für mich und blieben mir fremd.




Eine gutes, sehr temporeiches Endzeitszenario, dass man als Fan dieses Genres lesen sollte. Leider fehlte mir der Bezug zu den Charakteren und die Story war mir ein wenig zu oberflächlich. Dennoch vergebe ich gute drei von fünf Leseratten.
Vielen Dank an den Lucifer Verlag für dieses Rezensionsexemplar.


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