Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezension zu " Blind Copy- Das bin nicht ich" von Birgit Rabisch

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 04.11.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 04.11.2013
  • Verlag : Achter Verlag
  • ISBN: 9783981456264
  • Fester Einband: 186 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
  • Genre: Roman



Sabine ist eine leidenschaftliche Hirnforscherin, sucht nach Wahrheit und verabscheut Fälschungen. Sie fährt zur Beerdigung von Onkel Karl, ihrem väterlichen Freund seit Kindheitstagen. Der hat sie, anders als ihre Adoptiveltern, immer uneigennützig unterstützt, ja geliebt. Daran glaubt sie, bis sie den Brief liest, den er ihr hinterlassen hat. Danach ist nichts mehr, wie es war, das eigene Leben erscheint ihr als Fälschung und sie weiß nicht mehr, wer sie ist. Erst, als sie sich ganz auf das Unfassbare einlässt, findet sie langsam wieder Halt. Wir schauen der Hirnforscherin Sabine bei all dem ins verstörte Hirn, erleben die Achterbahn ihrer Gefühle und den Streit zwischen besserem Ich und innerem Schweinehund.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen  und kann mich leider der Euphori meiner Mitleser,  nicht anschließen. Ich fand den Hintergedanken der Geschichte sehr interessant. Dennoch konnte ich nie wirklich Zugang zu dieser finden. Sicherlich werden in diesem Buch viele Gefühle erweckt oder der ein oder andere Gedanke angeregt, wie man sich selber in der Situation, in der die Protagonistin Sabine steckt, verhalten würde. Wenn dein Leben, durch einen einzigen Brief, zu einer Lüge würde. Und alles, an was du bist jetzt geglaubt hast, wie Sand in den Händen zerrinnt. Dennoch eine Story, die mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen konnte. Aber zum Glück sind die Geschmäcker ja unterschiedlich.

Da das Buch nur 186 Seiten hatte, habe ich es an einem Abend gelesen bekommen. Trotzdem fand ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird aus der "Ich" Perspektive erzählt. Hinzu kommt das ich die Sätze ziemlich abgehackt fand, eher so wie in  einem  Bericht anstatt eines  Romans.

Die Protagonistin Sabine fand ich sehr kühl und distanziert. Ich konnte zu keiner Person wirklich eine Verbindung aufbauen. Sie blieben mir leider alle sehr fremd. Was vielleicht auch an der Seitenzahl und dem eher distanzierten Schreibstil lag.


Ich bin wirklich mit mir am kämpfen, wie ich das Buch bewerten soll. Denn es konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Dennoch fand ich die eigentliche Thematik des Buches sehr interessant. Deshalb vergebe ich nur zwei von fünf Leseratten.




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