Dienstag, 13. Mai 2014

Gastrezension von meiner besseren Hälfte zu "Crimson - Teuflische Besessenheit" von Joseph Merrick

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.06.2013
  • Aktuelle Ausgabe : 01.06.2013
  • Verlag : Jerry Media
  • ISBN: 9783952390627
  • Flexibler Einband: 835 Seiten
  • Auch Ebook erhältlich
  • Genre: Mystik Thriller






Der ehemalige FBI-Detective Jake Dark wird nach Alaska strafversetzt. Ausgerechnet in der gottverlassenen Siedlung Crimson soll er als Sheriff Dienst tun. Kaum dort angelangt, hört er seltsame Gerüchte und erfährt, dass sein Vorgänger bestialisch ermordet wurde. Kurz darauf findet er eine verstümmelte Leiche, der man einen biblischen Namen ins Fleisch geritzt hat. Weitere Morde mit gleichem Ritual folgen. Dark steht vor einem Rätsel. Gemeinsam mit seiner attraktiven Kollegin Elsa Below beginnt er zu ermitteln. Die beiden kommen schon bald auf die Spur der Chlysten, die sich auch als die "Dunkelroten" bezeichnen. Immer weiter dringt Dark in den inneren Kreis der Sekte vor und stößt auf Fanatismus und geheimnisvolle Riten. Doch je näher er den Mitgliedern kommt, desto mehr verschwimmen Traum und Realität. Und welche Rolle spiel eigentlich die verführerische Elsa? Jake ahnt, dass seine nächtlichen Albträume keine Wahnvorstellungen sind: Das Grauen hat gerade erst begonnen!




Die Story
Nachdem persönliche Probleme sich bei Jake Dark auf seine Arbeit als FBI-Agent ausgewirkt haben wir der nach Alaska Strafversetzt, er soll einen vor kurzem ums Leben gekommenen Sheriff ersetzten.
Angekommen in Alaska muss Jake feststellen dass sein neuer Job so manches obskures hat.  Da sind die seltsamen Amish, mysteriöse Minen, eine Lepra-Kolonie, und seltsame Todesfälle, KGB-Agenten, Freimauer, russische Sekten ,und, und, und, kein leichter Job für Jack , der zu spät merkt dass er in einem tiefen uralten Glaubenskrieg geraten ist, in dem es immer mehr Tote gibt. Doch statt ihn zu bekämpfen findet Jake keine klaren Ziele und fühlt sich zu den einzelne Gruppen hingezogen

Der Schreibstiel
Der Autor  Joseph Merrick verknüpft Historische Ereignisse,wenn auch hier und da leicht abgeändert, mit einer Geschichte, dabei vermischt er so viele Begebenheiten dass man schon mal den Überblick verliert, dennoch ist der Schreibstiel verständlich, leicht zu lesen, und spannend, an einigen Stellen etwas lang.



Die Charaktere
Die Geschichte wir aus der Sicht von Jake erzählt. Über die anderen Charaktere erfährt man nur das was auch Jake sieht. Jake ist eine seltsame Figur und man hat so seine liebe Mühe einen klaren Bezug zu finden. Zunächst ist da ein Ex-FBI-Agent der Strafversetzt wird, während der Ermittlung muss man sich fragen wie konnte er  FBI-Agent werden, er trampelt wie ein Anfänger über Tatorte, ist den Amish voreingenommen und auch gegenüber den Freimaurern kommt er mit Schubladendenken. Dabei sollte er als FBI-Agent ( die ja immerhin eine Uni besuchen) wissen dass das ganze Demokratiegebilde der USA auf Freimauerdenken beruht und nahezu sämtliche Staatsgründer Freimauer waren. Dann kann er sich nicht entscheiden auf welcher Seite  des Gesetzes er steht. Alles im allen kein leichter Charakter.




Ich habe lange mit mir gerungen und schwankte zwischen drei und vier Leseratten. Drei deshalb, weil einige Strecken lang waren und insbesondere im letzten Drittel des Buches so viele Namen ,Organisationen  und Sekten mitspielten, dass hätte ich nicht wegen der Leserunde mir Notizen gemacht, ich irgendwann aufgehört hätte. Ich meine Lesen und Denken ok, aber es muss auch lesen und entspannen sein und dafür war es manchmal too much.
Dann habe ich aber wieder gedacht ,da der Autor mit Jake eine nicht ganz so stereotypische Figur geschaffen hat und sicherlich viel Recherche in die Sache investiert hat und es sein Erstlingswerk ist sind  drei Leseratten auch wieder zu wenig. Auch das Ende was sicher nicht gerecht ist, hat was. Auch habe ich viele Dinge nochmal gegoogelt und noch einiges interessantes herausgefunden, was das Lesevergnügen wieder gesteigert hat.
Dan Brown hat  mit Illuminati und Sakrileg  Religions-Verschwörungs-Thriller geschaffen, die Maßstäbe setzten. Brown hat nur nicht so viel darein gepackt, manchmal ist weniger mehr. Der Autor hat mir während der Leserunde mitgeteilt das er Dan Brown nicht mag ,da sein Werk aber in die gleiche Richtung geht muss ein Verglich her, und zumindest über weite Teile hält er auch stand. Bei dem Rest muss man anerkennen das Brown schon vorher Bücher veröffentlicht hatte.  Joseph Merrick aber sein erstes Werk vorstellt, insofern ist ein Vergleich auch eine Auszeichnung.
Von mir deshalb vier von fünf Leseratten.





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