Freitag, 25. April 2014

Rezension zu "Kinder" von Jürgen Seibold

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.02.2012
  • Aktuelle Ausgabe : 10.02.2012
  • Verlag : Piper
  • ISBN: 9783492273077
  • Flexibler Einband: 408 Seiten
  • Sprache: Deutsch/ als Ebook erhältlich
  • Genre: Psychothriller



Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Sie sind glücklich verheiratet und mit ihrem Alltag mehr als zufrieden. Doch als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr anfängt, beginnen die Kinder sich zu verändern. Der Familienfrieden wird bald vom immer aggressiveren Auftreten der Kinder erschüttert, und als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht ... Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.


Dieses Buch von Jürgen Seidel hat ein sehr erschreckendes Szenario beschrieben, welches einem als Mutter, die Haare zu Berge stehen lässt. Wie leicht doch unsere Kinder  und deren Eltern zu manipulieren währen, ist in diesem, zwar fiktiven, aber dennoch glaubwürdigen und sehr realistischem Roman, wirklich gut  wiedergegeben.
Die Familie Pitsch, die im Buch im Mittelpunkt steht, wird durch die Machenschaften der neuen Lehrer an der Schule, fast zerstört.Die Eltern bemerken, wie ihre Kinder sich immer mehr zum negativen entwickeln, seit die neuen Lehrer, Rosemarie und Franz Moeller an der Schule unterrichten. Als es zu einem Selbstmordversuch eines Schüler und zum Tode eines anderen kommt, wissen die Pitsches durch eigene Ermittlungen, wer dahinter steckt. Doch leider glaubt ihnen keiner, denn die Moellers haben die anderen soweit schon manipuliert, dass sie es selber nicht bemerken. Doch die Pitsches geben nicht auf und finden bald  heraus, das die Moellers schon an anderen Schulen ihr Unwesen getrieben haben und dort auch Schüler auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen sind.
Ich fand dieses Buch wirklich sehr spannend und emotionsgeladen. Ich hätte mir gerne nur ein etwas längeres Ende gewünscht und, dass man mehr über die Organisation Erfährt, die die Fäden im Hintergrund des Geschehens zieht. Aber lest doch einfach selber, es lohnt sich

Dieses Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Sehr gut haben mir die verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten gefallen. Am Ende jedes Kapitels wird dem Leser ein Einblick in die Organisation gewährt, die hinter all diesem steckt. Diese hätte meiner Meinung nach noch intensiver sein könne. Doch im ganzen ist da Buch sehr gut geschrieben.

Ich konnte mich sehr gut in die  in die Lage der Familie Pitsch hinein versetzen. Sie sind mir schnell an Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelitten. Ich fand alle Charaktere sehr gut und realistisch  dargestellt, so das ich mich sehr gut auf die Story und die Personen einlassen konnte.



Dieses Buch hat mir wirklich viele spannende Lesestunden beschert. Die  Handlung geht einem unter die Haut und lässt einen nachdenklich zurück. Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Von daher gibt es von mir volle vier von fünf Leseratten.


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