Freitag, 18. April 2014

Rezension zu " Kalte Gräber" von Elizabeth Heiter


Elizabeth Heiter nimmt den Leser mit auf eine nervenaufreibende Reise in die Welt der Serienmörder. Jeder Fundort erzählt eine Geschichte. Und diese lässt FBI-Profilerin Evelyn Baine das Blut in den Adern gefrieren. Die Leichen zweier entsetzlich misshandelter junger Frauen, senkrecht bis zum Hals im feuchten Waldboden eingegraben. Die Gesichter zerstört durch Witterung und wilde Tiere. Das Werk des "Totengräbers von Bakersville". Scheinbar willkürlich macht er Jagd auf junge Frauen und hortet ihre Leichen. Evelyn weiß, um den Totengräber zu erwischen, muss sie ihm geben, was er will – und das ist sie selbst.


Die Junge Profilerin Evelyn Bain ist neu in einer FBI-Abteilung,  in der ausschließlich Profiler Arbeiten. In der Regel arbeiten diese vom Schreibtisch aus und eher weniger vor Ort .Als zwei Leichen gefunden werden die ungewöhnlich vergraben sind ,ist schnell klar das es ein Serien Täter sein muss. Evelyn wir auf den Fall angesetzt .Sie muss sich selber vor Ort ein Bild machen und zieht schließlich unbemerkt die Aufmerksamkeit des Täters auf sich. Kurze Zeit später gerät sie in seine Hände.....
Drei Handlungsstränge bestimmen die Geschichte. Zum einen geht es um den Serientäter. Hinzu kommt noch  ihre vor siebzehn Jahren verschwundene Freundin. Und letztendlich um ihre Position als Frau  in einer Abteilung in der nur Männer Arbeiten.  Hier schwächelt, ja Nervt das Buch gewaltig , da Evelyn sich nicht an die Regeln hält und vielfach auf eigen Faust ermittelt bekommt sie Probleme. An andere Stelle erfahren wir von ihren Sorgen den Job zu verlieren, Wie passt das zusammen ?  Das Buch ist durchzogen von einem Kollegen und Kompetenz Gerangel das die eigentliche Geschichte, die des Serien Täters, in den Hintergrund stellt .Besonders im ersten Teil kommt noch das für jedes Büro typische Kollegen Gequatsche hinzu das sich teilweise über mehrere Seiten erstreckt und der Spannung einen gewaltigen Abbruch tut. Die Autorin vermittelt aber an einigen Stellen interessantes zum  Beruf des Profilers .

Das Buch einfach zu lesen ,der Text verständlich , hat aber einige ( Lektorische) Fehler .Die Geschichte wird aus der Sicht von Evelyn erzählt . Der Stiel ist einfach ,ohne Schnörkel.

Die Geschichte dreht sich ausschließlich um Evelyn Bain, von anderen Charakteren erfährt der Leser nur aus ihrer Sicht ,man erfährt einiges über ihr Leben und warum sie Profilerin geworden ist, allerdings eine Sympathie kam bei mir nicht auf .


Ein Thriller der mich nicht überzeugen konnte.  Auf der Rückseite steht  ...rasantes Triller Debüt....stimmt rasant wie eine Kutschenfahrt mir Ponys. Von daher gibt es von mir leider nur zwei von fünf Leseratten.



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