Mittwoch, 30. April 2014

Rezension zu" Die stillen Wasser von Amberley" von Dorothée Heck

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 19.02.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 19.02.2014
  • Verlag : SCM Hänssler
  • ISBN: 9783775155106
  • Flexibler Einband: 256 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
  • Genre: Christlicher Roman





Die Aufklärung eines Mordes war nicht das Ziel der Journalistin Julia, als sie nach England reist, um das Leben der Hutterer kennenzulernen. Doch dann gibt es einen Toten und die Spur führt zu den frommen Bruderhöfern. Julia beschleicht der Verdacht, dass diese mehr wissen, als sie zugeben wollen. Sie recherchiert auf eigene Faust. Ihr Noch-Ehemann führt die offiziellen Ermittlungen. Ist das auch eine neue Chance für die Liebe?


Die Autorin entführt den Leser in diesem tollen Roman in eine völlig andere Welt. Wir lernen das Leben der Hutterer kennen, welches mich sehr beeindruckt hat.Deren Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn ist einfach total faszinierend. Sie leben wirklich nach dem Motto" Einer für alle und alle für einen". Diese Eindrücke hat die Autorin sehr geschickt mit einer  Liebesgeschichte und einem Krimi verbunden. Dies alles zusammen hat das Buch zu einem sehr schönen, sinnlichen und berührenden, aber dennoch spannenden Buch gemacht. In dem natürlich auch der christliche Aspekt nicht zu kurz kommt.
Wir lernen die Journalisten Julia kennen, die für eine Recherche auf dem Bruderhof Ferien macht. Weil ihr Mann, von dem sie sich getrennt hat, nicht kann, muss sie ihre beiden Kinder Lilli und Ben mitnehmen. Noch weiß Julia nicht, das sie ihrem Mann Paul schnell wieder über den Weg laufen wird. Denn Paul muss einem Mordfall nachgehen, dessen Spuren ihn auch auf den Bruderhof führen. Schon bald merkt Julia, wie  sich die Gefühle für Paul, die schon lange verloren schienen, wieder  auf blühen. Hat ihre Ehe eine zweite Chance verdient ?

Dorothée Heck hat einen tollen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Dieser hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann ziehen können. Sie  bringt den Leser durch ihre Worte an andere, ferne Orte und lässt sie in andere  Welten eintauchen.

Die Protagonisten werden so toll und realistisch dargestellt, dass es dem Leser vorkommt, als würde man sie persönlich kennen. Julia und ihre Familie sind wirklich die Familie von Nebenan, die genau wie jeder anderer ihre Bürden zu tragen haben. Ich konnte sie sofort in meine Herz schließen und habe mit ihnen  gefühlt.


Dieses Buch ist ein wirklich toller und berührender Lesestoff, der obendrein noch sehr lehrreich war. Hier werden gekonnt Glaube, Liebe und Hoffnung aber auch Zusammenhalt  wiedergegeben. Von mir eine ausdrücklich Leseempfehlung und von daher volle fünf von fünf  Leseratten.




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