Sonntag, 9. März 2014

Rezension zu "Ausgeweidet" von Brigitte Lamberts und Annette Reiter

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 13.02.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 13.02.2014
  • Verlag : edition oberkassel
  • ISBN: 9783943121384
  • Flexibler Einband: 200 Seiten
  • Sprache: Deutsch /als Ebook erhältlich
  • Genre: Krimi




Hauptkommissar Clemens von Bühlow wird in den Grafenberger Wald gerufen, dort liegt ein Jogger, erschossen und ausgeweidet. Spuren des Täters sind aufgrund eines Unwetters kaum auszumachen. Der Tote kann schnell identifiziert werden. Angeklagt, seine behinderte Tochter sexuell missbraucht zu haben, wurde er gerade vom Düsseldorfer Landgericht freigesprochen. Von Bühlow und sein Team ermitteln unter Hochdruck im Umfeld des Opfers.
Senta Hartmann, die Ex-Frau des Toten und Mutter des missbrauchten Kindes, ist Sängerin und gibt regelmäßig Liederabende im Petit Salon. Hier trifft der Hauptkommissar auf Freunde und Bekannte Senta Hartmanns, die wütend sind über den Freispruch und geschlossen hinter der Sängerin stehen. Nur wenige von ihnen haben ein überzeugendes Alibi.
Obwohl Clemens von Bühlow, seines Zeichens Fallanalytiker, ein überzeugendes Täterprofil erarbeitet, lässt sich damit nur der Kreis der Verdächtigen eingrenzen.
Der Roman spielt in Düsseldorf.
Der Prolog des Buches war ein ziemlich heftiger, dennoch spannender Auftakt. So dachte ich mir, das Buch fängt ja schon mal gut an. Doch leider merkte ich schon nach den ersten Seiten, das da etwas an der Schreibweise war, was mich abgehalten hat, so richtig warm mit dem Buch zu werden, dazu später mehr.


Hat mir wirklich gut gefallen.  Hier wird ein ziemlich aktuelles Thema angesprochen, nämlich sexueller Missbrauch an Kinder, der leider Gottes ungestraft bleibt. Das ist ja leider häufig der Fall.
In diesem Roman, wird dann der Täter ermordet und bestialisch verstümmelt, und die Ermittlungen nach dem Täter beginnen.

Hat mir absolut nicht gefallen. Durch die  kurzen, abgehackten Sätze und die Zeitform, die im Präsens geschrieben ist, wirkte das ganze eher auf mich wie ein Bericht, als ein Roman. Dadurch habe ich auch nicht wirklich den Zugang zu den Protagonisten gefunden und mich nicht wirklich in das Buch vertiefen können.

Sind mir leider etwas zu blass und unscheinbar erschienen, was ich vor allem auf den Schreibstil  zurückführe.
Ich konnte mich leider nicht wirklich mit ihnen anfreunden und sie blieben mir einfach zu unpersönlich, was ich sehr schade fand.


Ein Krimi mit wirklich guten Ansätzen und Potenzial. Leider wurde durch den Schreibstil vieles davon genommen.Ich habe mich leider nicht mit den Protagonisten anfreunden können. Von daher gibt es von mir nur zwei  von fünf Leseratten

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